TSF Heuchelheim

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Heuchelheim wehrt Angriff ab

Fünf Spieltage vor Schluss hat sich in der Handball-Bezirksoberliga der Status quo an der Tabellenspitze weiter stabilisiert. Die TG Friedberg (40:2 Punkte), der am Ende der Saison bekanntlich zwei Punkte abgezogen werden, nahm am vergangenen Donnerstag mit dem 28:23 bei der HSG Mörlen eine weitere Hürde auf dem Weg zum Titel. Verfolger TSF Heuchelheim (34:8) vereitelte mit dem 24:22-Sieg in Lich einen Angriff der Gastgeber auf den zweiten Platz. Nach dieser Niederlage gegen Heuchelheim ist die HSG Hungen/Lich (27:15) hinter der HSG Lumdatal auf den vierten Platz zurückgefallen.

HSG Hungen/Lich – TSF Heuchelheim 22:24 (9:7): Eine spannende Angelegenheit in Lich. Die Gastgeber präsentierten sich vor der Pause bärenstark. »Wir haben am Limit gespielt«, freute sich HSG-Trainer Carsten Schäfer über die Vorstellung seiner Mannschaft im ersten Durchgang. Sein Kollege aufseiten der TSF, Claus Well, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft dagegen nicht so zufrieden. Allerdings räumte er auch ein, dass HSG-Schlussmann Marcel Hastermann »sensationell gehalten« habe. Schäfer bedauerte, dass die HSG zur Pause nur mit zwei Toren von lag. Es hätte auch eine höhere Führung sein können.

Bis zum 6:6 in der 20. Minute verlief die Partie ausgeglichen, dann setzte sich die HSG durch Treffer von Michael Kümpel (2) und Timo Metzger auf 9:6 ab, ehe Daniel Bley eine Sekunde vor der Pausensirene auf 7:9 verkürzte. »In der zweiten Halbzeit haben wir nur 80 Prozent gebracht«, bewertete Carsten Schäfer die Leistung seiner Mannschaft in diesem Durchgang. »Wir waren nicht mehr so konsequent.« Der TSF-Coach Claus Well hatte mit Beginn der zweiten Halbzeit umgestellt und ließ mit einer 6:0-Deckung spielen. Die Folge: Den Heuchelheimern gelang eine Reihe von Gegenstoßtoren, wobei sich vor allem der schnelle Christian Weidner auszeichnete und in diesem Abschnitt sechs Treffer erzielte.

Im zweiten Durchgang hatten die TSF schnell ausgeglichen. So hieß es nach 36. Minuten 12:12, nach 40 Minuten 14:14, ehe die Gäste durch Tore von Weidner, Max Kruse, Dennis Weber und Dominik Koch auf 18:14 davonzogen. 21:16 für Heuchelheim hieß es neun Minuten vor dem Ende. Doch Hungen/Lich kam noch einmal heran. 21:23 lautete der Spielstand 100 Sekunden vor Schluss. Aber diesen Vorsprung brachten die TSF über die Runden.

Tore, Hungen/Lich: Kümpel (5/3), Metzger (5), Macht, Dannwolf, Stania (je 3), Dell (2), Schwellnus (1). – Heuchelheim: Weidner (6), Bley (3/2), Los Santos, Kaplan (je 3), Kruse, Weber, Sascha Hofmann (je 2), Schmidt, Rinn, Koch (je 1).

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung, 26.03.2018 (https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Heuchelhei…)

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