TSF Heuchelheim

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Erneuter Heimsieg für die TSF

Die TG Friedberg machte in der Handball-Bezirksoberliga einen weiteren großen Schritt in Richtung Titelgewinn. Gegen die HSG Hungen/Lich, die in personeller Hinsicht derzeit große Probleme hat, gewann der Tabellenführer mühelos mit 28:15 und kommt der Ziellinie konkurrenzlos näher. Zwar war auch der Rangzweite, die TSF Heuchelheim, in eigener Halle gegen die SG Kleenheim II mit 34:24 siegreich, konnte aber gegenüber der TG logischerweise keinen Boden gutmachen. Friedberg hat 42:2 Punkte auf dem Konto, Heuchelheim 36:8. Zwar werden den Wetterauern am Ende der Saison noch zwei Punkte abgezogen, und außerdem muss die TG noch in Heuchelheim auflaufen, doch derzeit scheint der Rangerste so stabil, dass er sich an der Spitze nicht mehr abfangen lässt.

Im Kampf um den Klassenerhalt, den TuS Vollnkirchen nach der Niederlage bei der MSG Florstadt/Gettenau verloren haben dürfte, feierten die HSG Pohlheim II mit dem 28:21 in Münchholzhausen und der TV Wetzlar (25:24 über den TSV Kirchhain) wichtige Siege. Beide haben gute Chancen, noch zur HSG Wettertal aufzuschließen, die gegen die phasenweise überragend aufspielende HSG Lumdatal mit 23:34 unterlag.

TSF Heuchelheim – SG Kleenheim II 34:24 (15:11): Eine klare Sache für den Tabellenzweiten, der ein weiteres Mal seiner Heimstärke unterstrich und auch gegen die Kleenheimer über weite Strecken seine Dominanz ausspielte. Für die Höhe der Niederlage machte Gästetrainer Micha Wiener auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Rückraumspieler Philipp Schäfer verantwortlich, der nach dem harten Einsteigen eines Gegenspielers im Krankenhaus behandelt werden musste. »Das war aber keine Absicht«, nahm TSF-Coach Claus Well seinen Spieler in Schutz und erntete mit dieser Aussage bei Wiener keinen Widerspruch. Einig waren sich beide Trainer darin, dass die Partie auf keinem sonderlich hohen Niveau gestanden habe.

Auf jeden Fall kamen die Gäste besser aus den Startlöchern. Nach zehn Minuten führte die Kleenheimer »Zweite« mit 5:2. Doch dann holten die Heuchelheimer Tor um Tor auf und hatten beim 8:8 nach 18 Minuten den Gleichstand hergestellt. Durch drei Treffer hintereinander sorgte Daniel Bley, mit 14 Toren erfolgreichster Heuchelheimer, innerhalb von knapp drei Minuten für die 11:8-Führung der TSF, die beim Seitenwechsel mit vier Toren vorn lagen und auch nach Wiederbeginn die Akzente setzten. 19:12 hieß es nach 35 Minuten, und auch danach setzten sich die Hausherren kontinuierlich ab. Die Heuchelheimer trafen phasenweise, wie sie wollten. Das galt vor allem für Marlon Los Santos, der aus dem Rückraum immer wieder ins Ziel traf, und Bley, der einen Tempogegenstoß nach dem anderen versenkte.

»Die Kleenheimer leisteten nur eine geringe Gegenwehr«, befand Claus Well. Micha Wiener korrigierte ihn und machte aus »geringe« »keine« (Gegenwehr). Wie dem auch sei: Die Heuchelheimer zogen immer deutlicher davon, waren aber auch nicht ganz fehlerfrei, brachten die Partie dann aber ganz locker nach Hause.

Tore, Heuchelheim: Bley (14/3), Los Santos (7), Kaplan (5), Sascha Hofmann, Koch, Björn Hofmann (je 2), Schmidt, Kröck (je 1). – Kleenheim II: Dilges (7/1), Faatz (5), Tonhäuser, Weller (je 4), Henze (3), Brandenburger (1).

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung vom 09.04.2018 (Online: https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Pohlheims-…)

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