TSF Heuchelheim

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Unterirdische Leistung in der ersten Halbzeit kostet besseres Ergebnis

GIESSEN - In der Männerhandball-Landesliga Mitte sind die TSF Heuchelheim in ihrer Auswärtspartie beim TuS Holzheim in der ersten Halbzeit gewaltig unter die Räder geraten. Nach einem Gegenstoßfeuerwerk des Gastgebers mussten sich die Mittelhessen abschließend mit 24:31 (6:18) geschlagen geben.

TuS Holzheim - TSF Heuchelheim 31:24 (18:6): (po) "In dieser Liga kann man eine Partie nach so einer ersten Halbzeit einfach nicht mehr drehen, auch wenn die Mannschaft wirklich große Moral gezeigt hat", kommentierte TSF-Coach Claus Well. Zwar liefen die Aufsteiger immer wieder an, doch nach halbgaren Abschlüssen oder fehlerhaften Passspielen luden sie die Hausherren zu einfachen Kontergelegenheiten ein.
In der 14. Spielminute lagen die Heuchelheimer bereits mit 4:10 zurück und kamen gegen die geschlossen auftretenden Gastgeber schlichtweg nicht an. Auch die gewöhnungsbedürftige Halle machte der Well-Formation zu schaffen, die bei schnellen Aktionen immer wieder den Halt verlor. Bis zur Halbzeitpause war die Begegnung im Grunde genommen gehalten, denn nach einem Rückstand von zwölf Treffern wirkte die Situation für die Heuchelheimer aussichtslos.
"Doch dann hat das Team wirklichen Kampfgeist gezeigt und sich in der zweiten Hälfte deutlich gesteigert", erklärte Well. Nach dem 23:28 durch Niko Hoffmann in der 58. Minute waren die Gäste plötzlich wieder auf fünf Treffer herangekommen und vergaben in dieser Phase darüber hinaus auch noch zwei eigene Gegenstöße. Demnach wäre am Ende der Begegnung womöglich sogar noch etwas mehr für die TSF drin gewesen, doch die selbst verschuldete Hypothek aus dem ersten Durchgang war dann am Ende doch zu groß.
"Holzheim hat das gerade am Anfang auch einfach unheimlich abgeklärt gemacht und uns mit relativ einfachen Mitteln den Zahn gezogen", fasste Well zusammen.
Heuchelheim: Winter, Schlesinger, Kassebaum; F. Kaplan, Pangborn (1), Koch (3), Hoffmann (6), A. Kaplan, Weber (3/3), S. Hofmann (1), Rinn, B. Hofmann (5), Kröck (3), Czaja (2).