TSF Heuchelheim

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1. Männer

Der Kader

Hinten von links: Daniel Czaja, Christian Weidner, Max Kruse, Björn Hofmann, Sascha Hofmann, Daniel Schmidt, Niko Hoffmann

Mitte von links: Dominik Koch, Jürgen Winter (Sportliche Leitung), Steffen Schlesinger (Betreuer), Claus Well (Trainer), Kevin Gojny (Physiotherapeut), Abbas Kaplan (Co-Trainer), David Kröck

Vorne von links: Dennis Weber, Jonas Lichert, Erik Schlesinger, Tobias Kassebaum, Sascha Winter, Daniel Bley, Henry Rinn

es fehlt: Susanne Mauracher (Torwarttrainerin)


Liebe Handballfreunde,

die turbulente letzte Saison brachte am Ende die Meisterschaft in der BOL Gießen und den Aufstieg in die Landesliga Mitte. Nach allen abgeschlossenen Feierlichkeiten gilt es für die Mannschaft nun, alle Aufmerksamkeit auf die herausfordernde neue Runde zu legen.

Die Landesliga Mitte ist in ihrer Zusammenstellung diesmal durch keinen Absteiger aus der Oberliga bereichert und alle heimischen Mannschaften konnten den Abstieg verhindern. Die TG Friedberg konnte die Relegation gewinnen, so dass unsere Mannschaft in dieser Saison zahlreiche Derbys erleben wird. Langgöns, Lollar, Wettenberg II, Linden, Friedberg und Griedel sind die Gegner aus unserem Bezirk, wodurch die Verantwortlichen in Heuchelheim auf eine volle Halle hoffen.

Personelle Stabilität und auch Veränderungen bestimmen den Kader der nächsten Saison. Trotz Aufstieg zog es Marlon Los Santos nach nur einem Jahr in Heuchelheim zurück nach Lollar. Während der letzten Saison wechselten schon Jan Billek (Kirchhain) und Lukas Weber (2. Mannschaft) die Teams. Abbas Kaplan hat seine höchst erfolgreiche Karriere mit dem Aufstieg beendet und ist ab sofort Co-Trainer der ersten Mannschaft. Max Kruse muss durch eine Knie-OP länger aussetzten, wird aber sicher im Laufe der Saison ins aktuelle Geschehen eingreifen können.

Erfreulich sind die Zugänge, die aus der zweiten Mannschaft der TSF aufrücken. Christian Weidner und Jonas Lichert waren schon in der letzten Saison immer wieder ein Teil der Mannschaft und gehören ab sofort fest zum Stamm.

Der externe Neuzugang ist Daniel Czaja, der vom TV Alsfeld zur TSF kommt, den gleichen Weg, den bereits vor einem Jahr Dominik Koch beschritten hat. Daniel spielt auf allen Rückraumpositionen und ist in allen Belangen eine enorme Verstärkung für unser Team.

Das Erfreuliche an der personellen Entwicklung ist, dass alle anderen Spieler hier in Heuchelheim bleiben, obwohl die Konkurrenz groß ist. Daher ist ein wesentliches Ziel, Stabilität in der Kaderplanung zu erreichen und viele junge Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen.

Der Ausblick auf den Verlauf der Saison ist gefühlt ganz klar: die Klasse halten und die spielerische Entwicklung der letzten Spielzeit mitnehmen. Und die Entwicklung konnten alle Zuschauer an den letzten Spielen sehen, wir konnten insbesondere in den Entscheidungsspielen an Qualität zulegen.

Die erfahrenen Spieler Daniel Bley, Björn Hofmann, Sascha Hofmann und Dominik Koch, können mit den jungen Spieler eine sichtbar dauerhafte und gute Verbindung bilden, so dass wir das klare Ziel haben, auch in der übernächsten Spielzeit in der Landesliga Mitte dabei zu sein.

Gefühlt sind Linden und auch Langgöns Favoriten auf den Titel, auch Breckenheim und Kastel stellen starke Teams, die schon über weitaus mehr Erfahrung in der Klasse verfügen, aber dass eine Saison erst am letzten Spieltag (oder darüber hinaus) enden kann, lässt uns alle auf eine spannende Spielzeit blicken, wir sind bereit für alle positiven Turbulenzen.

Ich freue mich auf spannende und faire Spielen mit dem bestmöglichen sportlichen Ausgang in der kommenden Saison 2018/19.

Claus Well



Eintrittspreise

Eintrittspreise Hallenrunde 2018 / 2019

a) Erwachsene

b) TSF-Mitglieder

1. Männer Bezirksoberliga

5,00

3,00

2. Männer A-Klasse 2,00 1,00

3. Dauerkarte für alle Punktspiele

 

30,00



Unterirdische Leistung in der ersten Halbzeit kostet besseres Ergebnis

GIESSEN - In der Männerhandball-Landesliga Mitte sind die TSF Heuchelheim in ihrer Auswärtspartie beim TuS Holzheim in der ersten Halbzeit gewaltig unter die Räder geraten. Nach einem Gegenstoßfeuerwerk des Gastgebers mussten sich die Mittelhessen abschließend mit 24:31 (6:18) geschlagen geben.

TuS Holzheim - TSF Heuchelheim 31:24 (18:6): (po) "In dieser Liga kann man eine Partie nach so einer ersten Halbzeit einfach nicht mehr drehen, auch wenn die Mannschaft wirklich große Moral gezeigt hat", kommentierte TSF-Coach Claus Well. Zwar liefen die Aufsteiger immer wieder an, doch nach halbgaren Abschlüssen oder fehlerhaften Passspielen luden sie die Hausherren zu einfachen Kontergelegenheiten ein.
In der 14. Spielminute lagen die Heuchelheimer bereits mit 4:10 zurück und kamen gegen die geschlossen auftretenden Gastgeber schlichtweg nicht an. Auch die gewöhnungsbedürftige Halle machte der Well-Formation zu schaffen, die bei schnellen Aktionen immer wieder den Halt verlor. Bis zur Halbzeitpause war die Begegnung im Grunde genommen gehalten, denn nach einem Rückstand von zwölf Treffern wirkte die Situation für die Heuchelheimer aussichtslos.
"Doch dann hat das Team wirklichen Kampfgeist gezeigt und sich in der zweiten Hälfte deutlich gesteigert", erklärte Well. Nach dem 23:28 durch Niko Hoffmann in der 58. Minute waren die Gäste plötzlich wieder auf fünf Treffer herangekommen und vergaben in dieser Phase darüber hinaus auch noch zwei eigene Gegenstöße. Demnach wäre am Ende der Begegnung womöglich sogar noch etwas mehr für die TSF drin gewesen, doch die selbst verschuldete Hypothek aus dem ersten Durchgang war dann am Ende doch zu groß.
"Holzheim hat das gerade am Anfang auch einfach unheimlich abgeklärt gemacht und uns mit relativ einfachen Mitteln den Zahn gezogen", fasste Well zusammen.
Heuchelheim: Winter, Schlesinger, Kassebaum; F. Kaplan, Pangborn (1), Koch (3), Hoffmann (6), A. Kaplan, Weber (3/3), S. Hofmann (1), Rinn, B. Hofmann (5), Kröck (3), Czaja (2).

 

Eindrucksvolle Heimserie endet beim Spiel gegen Breckenheim

Im ersten Saison-Heimspiel der Handball-Landesliga mussten sich die TSF Heuchelheim dem TV Breckenheim mit 30:34 (14:17) geschlagen geben, zogen sich trotz der Niederlage aber achtbar aus der Affäre. Am Ende spendeten die wohl nur mit dem Ergebnis unzufriedenen Zuschauer ihrer Mannschaft Beifall. TSF-Trainer Claus Well musste angesichts des Ausfalls von fünf Stammkräften improvisieren, reaktivierte seinen Co-Trainer Abbas Kaplan, dessen Bruder Fehmi und Christofer Pangborn, wobei die beiden Letztgenannten in den letzten zwei, drei Jahren nicht mehr gespielt hatten.

Dennoch sah es phasenweise so aus, als könnten die Heuchelheimer den Gästen Paroli bieten. »Aber es hätte alles passen müssen«, stellte Well fest. Zwar lagen die Breckenheimer nahezu ständig in Führung, oft mit drei bis vier Toren, doch die TSF gaben sich nicht geschlagen. In den entscheidenden Situationen unterliefen den Gastgebern aber Fehler, die zu Ballverlusten führten. Unzufrieden zeigte sich der TSF-Coach mit den beiden Unparteiischen, die seiner Meinung nach bei 50:50-Entscheidungen den Gast bevorteilten.

Auf jeden Fall sahen rund 120 Handballfreunde ein intensives Spiel, in dem die Gäste nur einmal hinten lagen, beim 1:0 durch Niko Hoffmann. Ansonsten liefen die Heuchelheimer immer einem Rückstand hinterher. In der achten Minute lag der Gast mit 4:1 vorn, nach zwölf Minuten lautete der Spielstand 4:8. Vor allem Tore aus dem Rückraum von Björn Hoffmann, aber auch Niko Hofmann und Sascha Hofmann sorgten dafür, dass die Heuchelheimer immer wieder ins Spiel zurückfanden. So hatten die TSF beim 9:10 (18.) wieder den Anschluss hergestellt, doch leichte Ballverluste hatten zur Folge, dass der Gast wieder davonzog. Außerdem hatten die Wiesbadener mit Vincent Robinson und Dennis Frate zwei aufmerksame Keeper. Breckenheim zog in der Folgezeit wieder davon und führte beim Wechsel mit 17:14. Nach Wiederbeginn pendelte sich der TSF-Rückstand zunächst auf drei Treffer ein. Bis zur 42. Minute, da stellten die Heuchelheimer den Ausgleich zum 22:22 her. Eine Viertelstunde vor dem Ende hieß es 23:23 und 26:27 neun Minuten vor Schluss. Doch innerhalb von drei Minuten zog der TVB auf 30:26 davon.

Heuchelheim: Winter, Schlesinger, Kassebaum; Fehmi Kaplan, Pangborn, Koch (1), Niko Hoffmann (5), Abbas Kaplan, Weber (5/4), Sascha Hofmann (4), Rinn (2), Björn Hofmann (9), Kröck (1), Czaja (3).

Breckenheim: Frate, Robinson; Crecelius (3), Barisch, Treber (4), Mrowietz (8/3), Seitz (1), Manns (9), Heuss (5), Luft (2), Arne Walter (1), Jan Walter, Bengil (1).

Stenogramm: SR: Glaab/Rudert (Großwallstadt/Hösbach). – Zu.: 120. – Zeitstrafen: 4:4 Min. – Rote Karte: Barisch (27.).

Quelle:https://www.alsfelder-allgemeine.de/…/Lokalsport-Niederlage…

 

Traumstart für Neuling aus Heuchelheim

Landesliga Mitte: TSF gewinnen beim Mit-Aufsteiger Goldstein/Schwanheim mit 29:25 - Trainer Well: "Das Ding war nie in Gefahr"

 

(sno.) Die TSF Heuchelheim haben in der Handball-Landesliga Mitte eine Start nach Maß hingelegt. Im Duell der Aufsteiger setzte sich das Team von Trainer Claus Well bei der HSG Goldstein/Schwanheim verdient mit 29:25 (15:12) durch. "Wir haben in der ersten Hälfte wenig zugelassen und die HSG zu Fehlern gezwungen. In der zweiten Hälfte war das Ding nie in Gefahr", resümierte ein zufriedener Heuchelheimer Coach nach dem Auswärtssieg.

Bauen konnten die TSF auf ein Offensivtrio in guter Form: Sowohl Daniel Czaja, Björn Hofmann als auch Dennis Weber trafen für Heuchelheim sechsfach. Der Coach lobte zudem Keeper Sascha Winter, der seinen TSF-Akteuren den Rücken frei hielt. Im emotionsgeladenen Duell der Neulinge agierte Heuchelheim folglich ruhig und souverän. In Rückstand lag der Gast lediglich ein einziges Mal beim 0:1 nach zwei Minuten. Nach sieben Minuten hatte Heuchelheim daraus bereits ein 4:1 gemacht. Danach bewegte sich der Spielstand kontinuierlich auf diesem Niveau. Per Doppelback traf Björn Hofmann in der 21. Minute zum 9:6, zur Pause lagen die Heuchelheimer mit 15:12 vorne.

Nach der Pause gaben die TSF diesen Vorsprung nie her, führten nach 45 Minuten durch den verwandelten Siebenmeter von Weber mit 23:17. Spätestens nach Czajas 27:22 (55.) war die Partie entschieden.

 

Goldstein/Schwanheim: Kießer, Stade, May; Seipp (2/1), N. Vrdoljak (4), Stade (3), Kleiber (8/6), Winter, S. Vrdoljak (1), Maier (3), Schroth (1), Landgrebe, Schwer (3).

Heuchelheim: Winter, Schlesinger, Kassebaum; F. Kaplan, Pangborn, Koch (3), N. Hoffmann (4), A. Kaplan (3), Weber (6/3), S. Hofmann, Rinn, B. Hofmann (6), Kröck (1), Czaja (6)

Im Stenogramm: SR: Hoffelner/Krell (Oberhessen/Kinzigtal). - Zuschauer: 150 - Zeitstrafen: 14:8 Minuten. - Siebenmeter: 6/5 - 3/3.

 

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung (17.09.2018)

 

Trainer Claus Well: »Jeder hat seinen Anteil«

Die Handballer der TSF Heuchelheim kehren als Bezirksoberliga-Meister in die Landesliga zurück, der sie zuletzt in der Spielzeit 2011/12 angehörten. Sechs Jahre Aufbauarbeit haben sich gelohnt.

Die AZ titelte im September letzten Jahrs vor der Saison in der Handball-Bezirksoberliga: »Friedberg oder Heuchelheim – sonst keiner?« Dazu gibt es inzwischen zwei Antworten: »Sonst keiner« ist ebenso richtig wie »Heuchelheim«. Mit dem 28:22 im zweiten Entscheidungsspiel über die TG Friedberg setzten die TSF am vergangenen Sonntag den Schlusspunkt hinter eine Saison, die für die Heuchelheimer mit dem Titelgewinn einen glücklichen Ausgang nahm, nachdem die Mannschaft in der vergangenen Saison ebenso unglücklich den Aufstieg in die Landesliga verpasst hatte.

Am Ende der intensiven Saison 2017/18 wiesen Friedberg und Heuchelheim 44 Punkte auf. Die TG Friedberg hatte zwar die sportlich bessere Blanz zu verzeichnen, ihr wurden am Ende aber zwei Punkte abgezogen, weil sie nicht die notwendige Anzahl an Schiedsrichtern stellte. »Mir tut die Mannschaft ein bisschen leid«, musste TSF-Trainer Claus Well mit Blick auf den Kontrahenten einräumen. Die Heuchelheimer sind damit Nutznießer einer Regelung des Hessischen Handball-Verbandes, die eingeführt wurde, um den Spielbetrieb zu gewährleisten. So kam Heuchelheim in den Genuss der Entscheidungsspiele, nachdem der direkte Vergleich unentschieden ausgegangen war. »In beiden Spielen waren wir besser«, freute sich Claus Well über den Auftritt seiner Mannschaft in den Entscheidungsspielen. Dem stimmte auch sein Friedberger Kollege Sven Daxer zu: »Heuchelheim ist verdient aufgestiegen.«

Eine Stärke der Heuchelheimer Mannschaft ist ihre Homogenität. So ist Björn Hofmann kurz vor Saisonende ausgefallen, zwischendurch Daniel Bley – und das hat die Mannschaft kompensiert. Eine »geschlossene Mannschaftsleistung« war eine Stärke, ebenso die Fähigkeit, mit Rückschlägen (z. B. unerwartete Niederlage bei der HSG Mörlen, knappe Niederlage bei der HSG Lumdatal) umzugehen. Die insgesamt vier Niederlagen warfen die Mannschaft punktemäßig zwar zurück, die Moral wurde dadurch aber nicht gebrochen. Die TSF-Handballer ließen sich nicht unterkriegen. Das spricht für den Zusammenhalt. »Am Titelgewinn hat jeder einzelne Spieler seinen Anteil«, stellt Well heraus. »Die Mannschaft wollte.«

Als der Friedberger Punktabzug publik wurde, war der Vorsprung des Konkurrenten immer noch groß, angesichts der Dominanz gegenüber den anderen Mannschaften scheinbar zu groß. Im »alten« Bezirksoberliga-Jahr feierte die TG ausnahmslos Siege, während die Heuchelheimer schon drei Niederlagen hatten hinnehmen müssen. Am Ende aber zogen die TSF gleich und stießen am 28. April in eigener mit dem 28:24 über die TGF die Tür zur Landesliga zur Hälfte auf. In den beiden Entscheidungsspielen setzten sich die Heuchelheimer mit einer nicht für möglich gehaltenen Überlegenheit durch. Hier, aber auch in den zahlreichen Saisonspielen zuvor, zahlte es sich aus, dass die Heuchelheimer über eine »breite Bank« verfügen.

Eine besondere Waffe der TSF im Spiel sind die Tempogegenstöße, die vor allem vom wieselflinken Daniel Bley gelaufen werden. Das setzt logischerweise präzise Abwürfe der Torhüter voraus. In diesem Zusammenhang hebt Claus Well die Arbeit der ehemaligen Bundesligatorhüterin Susanne Mauracher hervor, die u. a. als Torwarttrainerin bei den TSF tätig ist und hier wertvolle Dienste leistet.

Die »mannschaftliche Geschlossenheit« beinhaltet, dass Spieler beim Meisterporträt nur exemplarisch hervorgehoben werden. So spielt Abbas Kaplan als Rechtshänder auf Rechtsaußen; seine Tore von dieser Position sind besonders spektakulär. Marlon Los Santos Treffer aus dem Rückraum sind ebenso wichtig wie die Arbeit von Daniel Schmidt, der (zumeist) als der vorgezogene Mann in der 5:1-Deckung konsequent die gegnerischen Angriffe stört. Und wenn es einmal nicht läuft, dann übernehmen Spieler wie Max Kruse oder Dominik Koch Verantwortung. Mit Dennis Weber, Sascha Hofmann, Henry Rinn und Björn Hofmann stehen außerdem Akteure in der Mannschaft, die jederzeit explodieren können. Nicht zu vergessen David Kröck, der als Kreisspieler und in der Deckung wertvolle Arbeit verrichtet. Aber auch andere (z. B. Niko Hoffmann) haben ihren Beitrag zur Meisterschaft geleistet. Nicht unerwähnt bleiben darf Christian Weidner, der als Spieler der TSF-«Zweiten« in die Saison gegangen war, dann aber mehrfach in der »Ersten« zum Einsatz kam und sich in die Mannschaft nahtlos einfügte. Ein Beleg: drei Tore im Spiel am Sonntag.

Last but not least die beiden Torhüter Sascha Winter und Erik Schlesinger, von denen eine stoische Ruhe auszugehen scheint. Es gibt Tage, da bringen sie die gegnerischen Schützen regelrecht zur Verzweiflung. In den beiden Entscheidungsspielen war es jedenfalls so. Um dieses Torhütergespann sind die Heuchelheimer jedenfalls zu beneiden.

Noch eine Anmerkung zu den Zuschauern: In Heuchelheim waren es in den »normalen« Punktspielen mehr als 100. Aber in den beiden Heimspielen gegen Friedberg kamen zusammen mehr als 1000 Besucher. Und die Heuchelheimer Anhänger haben ihre Mannschaft prächtig unterstützt, sehr zur Freude des Trainer-/Betreuerteams um Claus Well und Jürgen Winter sowie der Spieler.

Am Sonntag hieß es aber auch Abschied nehmen. So zum Beispiel von Marlon Los Santos, der im letzten Spiel für die TSF neun Treffer erzielte und damit einen wichtigen Anteil am 28:22-Erfolg über Friedberg hatte. Der Rückraumschütze ist aber nicht zum letzten Mal in der Heuchelheimer Sporthalle aufgelaufen. Er schließt sich der SG Lollar/Ruttershausen, von der er zu den TSF gewechselt war und die in der Liga ihre sportliche Heimat hat, in die die Heuchelheimer nun aufgestiegen sind. Aufhören wird auch Abbas Kaplan, der aber der Mannschaft erhalten bleibt und als »Co« TSF-Trainer Claus Well bei dessen Arbeit in der kommenden Saison unterstützen wird. Aus der zweiten Mannschaft aufrücken werden Christian Weidner und Linkshänder Jonas Lichert.

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung vom 16.05.2018 (Online: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport-gaz/Lokalsport-Trainer-Claus-Well-Jeder-hat-seinen-Anteil;art1434,431890)

 

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TSF Heuchelheim feiern Landesliga-Aufstieg

Die TSF Heuchelheim sind nach den 30:24- und 28:22-Erfolgen in den Entscheidungsspielen gegen die TG Friedberg Meister der Handball-Bezirksoberliga Männer.

Die TSF Heuchelheim sind Meister der Handball-Bezirksoberliga und steigen damit in die Landesliga Mitte auf. Im zweiten Entscheidungsspiel um den Titel setzten sich die TSF am Sonntagabend gegen die TG Friedberg mit 28:22 (12:11) durch und machten damit den Titelgewinn perfekt, nachdem sie bereits am Freitag das Hinspiel in Friedberg mit 30:24 für sich entschieden hatten.

»Heuchelheim ist verdient aufgestiegen«, zeigte sich TG-Trainer Sven Daxer nach der Partie als fairer Sportsmann. Seine Mannschaft hat in Heuchelheim alles gegeben. Dario Pozgai und Andre Avemann spielten unter Schmerzen, um ihrer Mannschaft in diesem wichtigen Spiel zu helfen. Dennoch wollte die TG noch einmal alles geben, trafen in Heuchelheim aber auf eine zeitweise wie entfesselt aufspielende Mannschaft der TSF, die vor allem in der Schlussphase der Partie auf dem Weg in die Landesliga nicht aufzuhalten war.

»Das Wichtigste bei meinen Spielern war das Wollen«, berichtete TSF-Trainer Claus Well. »Egal wer, alle waren bis in die Haarspitzen motiviert«, ergänzte der Heuchelheimer Coach: »Wir wollten das Ding.« Während die TSF in der kommenden Saison auf jeden Fall um Landesliga-Punkte spielen, kann die TG Friedberg als Tabellenzweiter nachziehen. In zwei Spielen gegen den Rangzweiten der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt, die TG Schierstein, können die Friedberger den TSF nachfolgen. Das Hinspiel soll am 25. Mai bei der TG Schierstein stattfinden, das Rückspiel zwei Tage später in Friedberg.

Trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses, die Friedberger haben es den TSF nicht leicht gemacht, kamen allerdings denkbar schlecht aus den Startlöchern. Nach fünf Minuten hieß es 4:1 für die TSF, wobei immerhin zwei Treffer nach Tempogegenstößen fielen. Diese hatten die Friedberger im Punktspiel vor 15 Tagen immer wieder zu unterbinden gewusst. Diesmal aber klappte es nicht ganz so gut. Nach einem weiteren Treffer von Marlon Los Santos hieß es 5:2 (7.) für die Heuchelheimer, die in der Folgezeit aber Probleme mit der 6:0-Deckung der Gäste bekamen. Mit dem reaktionsschnellen Radu Balasz zwischen den Pfosten sorgten die Friedberger für eine Torflaute der TSF, die über acht Minuten anhielt und in der die TG durch Tore von Marco Zinnel (2) und Constantin Vellenzer den Gleichstand zum 5:5 herstellte.

Dass die Zahl der Friedberger Treffer in dieser Phase überschaubar blieb, lag auch an Sascha Winter im Heuchelheimer Tor, der die gegnerischen Schützen zeitweise regelrecht zur Verzweiflung brachte. Eine bärenstarke Leistung des TSF-Keepers, der von Erik Schlesinger prächtig ergänzt wurde. Der zweite Torhüter der TSF meisterte in der 17. Minute einen Strafwurf von Avemann und knüpfte bei weiteren Einsätzen an die Leistung seines Kollegen an.

Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hatten die TSF nach wie vor Probleme mit dem Deckungsverband der Friedberger. »Wir haben aber zu viele technische Fehler gemacht und zu viele ›Freie‹ verworfen«, musste der TG-Coach feststellen. Seine Mannschaft konnte die starke Leistung in der eigenen Deckung also nicht nutzen. Die erste Hälfte verlief weitgehend ausgeglichen, ehe Abbas Kaplan einen Wimperschlag vor Ertönen des Pausensignals die TSF mit 12:11 in Führung brachte und damit zeigte, dass die TSF doch immer wieder Wege fanden, die starke Friedberger Abwehr zu überwinden.

Nach Wiederbeginn hielten die Gäste zehn Minuten lang mit (16:16), ehe die Heuchelheimer immer befreiter aufspielten. Mit dem Sechs-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel konnten nun nichts mehr passieren. Entsprechend verlief die Partie in der letzten Viertelstunde. Der starke Avemann und auch Pozgai wurden immer seltener eingesetzt; sie hatten sich in den Dienst ihrer Mannschaft gestellt.

Gegen Heuchelheim hat es aber nicht gereicht. Zehn Minuten vor dem Ende lagen die TSF mit 22:18 vorn, fünf Minuten vor Schluss erhoben sich die Heuchelheimer unter den Zuschauern von ihren Plätzen. Die Schlussphase geriet noch einmal zum Schaulaufen für die TSF, die ihren Vorsprung bis zum Ende auf sechs Treffer ausbauten und sich damit für ihre glänzende Mannschaftsleistung belohnten.

Heuchelheim: Winter, Schlesinger; Weidner (3), Bley (1), Daniel Schmidt, Kruse (2), Weber (3), Sascha Hofmann (1), Rinn (1), Koch (1), Los Santos (9/1), Björn Hofmann (1/1), Kröck (2), Kaplan (4).

Friedberg: Balasz, Biaesch; Durchdewald (2), Beyster (1), Zinnel (3), Ploner, Jonscher (2), Christian Schmidt (1), Mahr, Reeb, Petronasec (3/1), Vellenzer (3), Avemann (4/1), Pozgai (3).

Stenogramm / SR: Kaplan/Scheld (Wiesbaden/Hüttenberg). – Zuschauer: 570. – Zeitstrafen: Los Santos (2), Bley, Sascha Hofmann – Petronasec, Ploner, Christian Schmidt.

Quelle: Gießener Allgemeine vom 14.05.2018 (Online:https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-TSF-Heuche…)

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