TSF Heuchelheim

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Home | Handball | Aktive Mannschaften | 1. Männer
1. Männer

Der Kader

Hinten von links: Daniel Czaja, Christian Weidner, Max Kruse, Björn Hofmann, Sascha Hofmann, Daniel Schmidt, Niko Hoffmann

Mitte von links: Dominik Koch, Jürgen Winter (Sportliche Leitung), Steffen Schlesinger (Betreuer), Claus Well (Trainer), Kevin Gojny (Physiotherapeut), Abbas Kaplan (Co-Trainer), David Kröck

Vorne von links: Dennis Weber, Jonas Lichert, Erik Schlesinger, Tobias Kassebaum, Sascha Winter, Daniel Bley, Henry Rinn

es fehlt: Susanne Mauracher (Torwarttrainerin)


Liebe Handballfreunde,

die turbulente letzte Saison brachte am Ende die Meisterschaft in der BOL Gießen und den Aufstieg in die Landesliga Mitte. Nach allen abgeschlossenen Feierlichkeiten gilt es für die Mannschaft nun, alle Aufmerksamkeit auf die herausfordernde neue Runde zu legen.

Die Landesliga Mitte ist in ihrer Zusammenstellung diesmal durch keinen Absteiger aus der Oberliga bereichert und alle heimischen Mannschaften konnten den Abstieg verhindern. Die TG Friedberg konnte die Relegation gewinnen, so dass unsere Mannschaft in dieser Saison zahlreiche Derbys erleben wird. Langgöns, Lollar, Wettenberg II, Linden, Friedberg und Griedel sind die Gegner aus unserem Bezirk, wodurch die Verantwortlichen in Heuchelheim auf eine volle Halle hoffen.

Personelle Stabilität und auch Veränderungen bestimmen den Kader der nächsten Saison. Trotz Aufstieg zog es Marlon Los Santos nach nur einem Jahr in Heuchelheim zurück nach Lollar. Während der letzten Saison wechselten schon Jan Billek (Kirchhain) und Lukas Weber (2. Mannschaft) die Teams. Abbas Kaplan hat seine höchst erfolgreiche Karriere mit dem Aufstieg beendet und ist ab sofort Co-Trainer der ersten Mannschaft. Max Kruse muss durch eine Knie-OP länger aussetzten, wird aber sicher im Laufe der Saison ins aktuelle Geschehen eingreifen können.

Erfreulich sind die Zugänge, die aus der zweiten Mannschaft der TSF aufrücken. Christian Weidner und Jonas Lichert waren schon in der letzten Saison immer wieder ein Teil der Mannschaft und gehören ab sofort fest zum Stamm.

Der externe Neuzugang ist Daniel Czaja, der vom TV Alsfeld zur TSF kommt, den gleichen Weg, den bereits vor einem Jahr Dominik Koch beschritten hat. Daniel spielt auf allen Rückraumpositionen und ist in allen Belangen eine enorme Verstärkung für unser Team.

Das Erfreuliche an der personellen Entwicklung ist, dass alle anderen Spieler hier in Heuchelheim bleiben, obwohl die Konkurrenz groß ist. Daher ist ein wesentliches Ziel, Stabilität in der Kaderplanung zu erreichen und viele junge Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen.

Der Ausblick auf den Verlauf der Saison ist gefühlt ganz klar: die Klasse halten und die spielerische Entwicklung der letzten Spielzeit mitnehmen. Und die Entwicklung konnten alle Zuschauer an den letzten Spielen sehen, wir konnten insbesondere in den Entscheidungsspielen an Qualität zulegen.

Die erfahrenen Spieler Daniel Bley, Björn Hofmann, Sascha Hofmann und Dominik Koch, können mit den jungen Spieler eine sichtbar dauerhafte und gute Verbindung bilden, so dass wir das klare Ziel haben, auch in der übernächsten Spielzeit in der Landesliga Mitte dabei zu sein.

Gefühlt sind Linden und auch Langgöns Favoriten auf den Titel, auch Breckenheim und Kastel stellen starke Teams, die schon über weitaus mehr Erfahrung in der Klasse verfügen, aber dass eine Saison erst am letzten Spieltag (oder darüber hinaus) enden kann, lässt uns alle auf eine spannende Spielzeit blicken, wir sind bereit für alle positiven Turbulenzen.

Ich freue mich auf spannende und faire Spielen mit dem bestmöglichen sportlichen Ausgang in der kommenden Saison 2018/19.

Claus Well



Eintrittspreise

Eintrittspreise Hallenrunde 2018 / 2019

a) Erwachsene

b) TSF-Mitglieder

1. Männer Bezirksoberliga

5,00

3,00

2. Männer A-Klasse 2,00 1,00

3. Dauerkarte für alle Punktspiele

 

30,00



Verwirrung nach dramatischem Spiel: TG Friedberg muss um Klassenerhalt zittern - TSF jubeln

Der Abstiegskampf der Handball-Landesliga war an Dramatik nicht zu überbieten. Zwei Mails machten am Sonntag die Verwirrung komplett. Die TG Friedberg muss doch noch um den Klassenverbleib zittern.

 

Von Peter Hett

 

Was für eine Dramatik! Nach einer schlaflosen Nacht bei der TG Friedberg steht fest: Die Kreisstädter müssen noch um den Klassenerhalt in der Landesliga zittern. Der TSV Griedel ist durch den 23:22-Sieg bei Meister TV Breckenheim als Rangsiebter sicher gerettet.

Ausgleichstor zurückgenommen

Dabei musste die TG nach der 24:25-Niederlage gegen die TSF Heuchelheim, bei der das für den sicheren Klassenerhalt notwendige Ausgleichstor kurz vor Spielende zurückgenommen wurde, über Nacht zittern. Der Grund: Obwohl in der Oberliga Hessen kein Wetterauer Verein spielt, ist ein Blick auf die Schlusstabelle notwendig, um die Zahl der Absteiger in der Landesliga zu ermitteln. Aus der Oberliga werden der TV Hüttenberg II und die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden absteigen und erhöhen die Zahl der Landesligaabsteiger auf vier. Die auf dem ersten Nichtabstiegsrang (11.) platzierte TSG Münster hält die Klasse – Stand jetzt. Sollte jedoch Hessenmeister TV Kirchzell in den Qualifikationsspielen um den Aufstieg in die 3. Liga scheitern und in der Klasse verbleiben, steigt Münster doch noch ab und erhöht damit die Zahl der Landesliga-Absteiger auf fünf.

Potenzieller fünfter Absteiger

Zwischen den Plätzen acht bis elf der Landesliga liegen die punktgleichen TSF Heuchhelheim, TG Friedberg, HSG Lollar/Ruttershausen und TSG Eppstein. Eine Tabelle, die aus den Ergebnissen dieser Vereine gegeneinander resultiert, ergibt Aufschluss über die weitere Rangfolge. Heuchelheim, das am Samstag in Friedberg gewonnen hat, kommt auf 8:4 Punkte und hat den Klassenerhalt sicher. Eppstein kommt lediglich auf 4:8 Punkte und steht damit als vierter Absteiger fest.

Die TG Friedberg und die HSG Lollar/Ruttershausen erspielten beide 6:6 Punkte und ermittelten damit einen eventuellen fünften Absteiger. In der Tabelle der vier punktgleichen Mannschaften hat die TG dabei die Nase gegenüber Lollar/Ruttershausen dank der besseren Tordifferenz die Nase vorn. Entsprechend war aus einer am Sonntagmittag verschickten E-Mail zu entnehmen, dass Friedberg sicher die Klasse gehalten hat. Doch wenig später kam die Korrektur. Offenbar zählte doch der direkte Vergleich zwischen beiden Teams, der Lollar/Ruttershausen mit einem Tor vorne sah. Nach jetzigem Stand muss als die TG Friedberg noch die Aufstiegsspiele zur 3. Liga abwarten.

Verwirrung durch zwei Mails

Unmittelbar nach Spielschluss am Samstagabend hatte sich Uli Kaffenberger, Handballabteilungsleiter der TG, bei der spielleitenden Stelle der Landesliga erkundigt. Eine definitive Aussage wurde ihm nicht zuteil. »Um sämtliche Fehler auszuschließen, wird man morgen früh mit aller Sorgfalt die endgültige Sachlage eruieren und sich danach äußern«, wurde ihm erklärt. Nach einer schlaflosen Nacht kam am Sonntagnachmittag von Staffelleiter Manfred Leber aus Dreieich zunächste die gute, dann die schlechte Nachricht.

Gut 24 Stunden zuvor unterlag die TG Friedberg in einem dramatischen Spiel gegen die TSF Heuchelheim mit 24:25 (11:14). Das Spiel war nichts für schwache Nerven und bot bis zum letzten Pfiff der Schiedsrichter Spannung pur. Besonders hoch her ging es in der letzten Spielminute. Die Gäste hatten durch Björn Hofmann zum 25:24 vorgelegt. TG-Trainer Sven Daxer reagierte zwanzig Sekunden vor dem Abpfiff mit einer Auszeit. Zehn Sekunden vor Spielende erzielte Friedberg den vermeintlichen Ausgleich, der für die TG die Rettung bedeutet hätte. Die Schiedsrichter nahmen das Tor zurück und entscheiden auf Freiwurf für Friedberg. Der allerletzte Wurf des Spiels wurde Beute des in der Schlussphase auf Heuchelheimer Seite eingewechselten Torwarts Tobias Kassebaum.

Irre Schlussminute

Bis zu dieser Endphase hatten die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel erlebt. Den besseren Start hatten die Wetterauer, die mit 6:4 (Avemann/12.) vorlegten und diese Führung bis zum 9:7 (A. Schmidt/20.) verteidigten. Mit einem 5:0-Lauf drehte Heuchelheim das Spiel und nahm eine Drei-Tore-Führung mit in die Pause. »Wir haben unsere Vorgaben umgesetzt, sind dann aber wieder einmal an fehlender Konstanz gescheitert«, sagte Daxer.

Auch nach dem Wiederbeginn hielt Heuchelheim seine hohe Intensität aufrecht und wähnte sich mit dem 16:11 (Bley/34.) auf einem guten Weg. In der Folge leistete sich die Mannschaft von Trainer Claus Well zu viele Fehlwürfe, allen voran Daniel Bley der unter anderem drei Siebenmeter verwarf. Die Gastgeber erkannten ihre Chance und hatten beim 17:17 (Zinnel/41.) wieder ausgeglichen. »In dieser Phase fanden wir keinen Zugriff aufs Spiel«, sagte Well, der seine Abwehr auf eine 5:1-Formation umstellte. Das brachte seine Mannschaft wieder in die Erfolgsspur. Die 18:17 Führung (A. Schmidt) wurde von Hofmann und Bley gekontert. Ab dieser erneuten 19:18-Führung der Gäste (44.) lief der restliche Spielfilm in einer Wiederholungsschleife. Die Gäste legten jeweils mit einem Tor vor und Friedberg glich aus. »Die fehlende Konstanz zieht sich wie ein roter Faden durch unser Spiel. Während unserer Schwächephasen sind wir zu fehlerhaft«, sagte Daxer über die Niederlage, die er aufgrund des nicht gegebenen Ausgleichs als tragisch bezeichnete. »Die letzten zehn Minuten war es für beide Seiten nur noch Glück und Pech. Nach diesem hoch emotionalen Spiel sind Spieler, Trainer und Zuschauer mit den Nerven am Ende« sagte TSF-Trainer Well abschließend.

TG Friedberg: Balazs, Merten, Zinnel (5), Christian Schmidt, Ploner, Jonscher, Mahr, Reeb, Petrosanec (4), Beyster, Vlad (4), Avemann (6/3), Gustavsson (2), Aljoscha Schmidt (3/2).

TSF Heuchelheim: Kassebaum, Schlesinger; Bley (7/3), Schmidt (4), Koch (1), Hoffmann (2), Kaplan, Weber, Mackellar, Rinn (2), Hofmann (7), Kröck (1), Czaja (1).

Im Stenogram /Schiedsrichter: Harms/Solf (Fulda/Alsfeld). – Zuschauer: 280.– Strafzeiten: 2:6 Min. – Siebenmeter: 7/5:6/3.

Quelle: Gießener Allgemeine / Wetterauer Zeitung (Online: https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Verwirrung…)

#businessinthefrontpartyintheback
#zielerreicht
#krassergehtnicht

 

Furiose Aufholjagd nicht ganz gekrönt

(OPK)
Eine unglaublich spannende Landesliga-Begegnung endete am Samstagabend ohne Gewinner. In der Sporthalle Heuchelheim kamen die favorisierten Gäste aus Petterweil nicht über ein 30:30 hinaus. womit die Meisterschaftsträume für die Wetterauer zunichte sind. Denn durch den Sieg vom TV Breckenheim in Linden ist dieser nun nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Für die TSF kommt der Punkt gelegen, da durch einen Zweier nächstes Wochenende bei der TG Friedberg der Abstieg vom Tisch wäre. Dabei sah es in der Begegnung überwiegend nach einem Sieg der Petterweiler aus. Jonas Koffler brachte sein Team nach einer guten Viertelstunde mit 10:5 in Front und zwang TSF-Trainer Claus Well zu einer Auszeit.

Doch auch für den Rest des ersten Durchgangs bekam die offensive 5:1-Deckung des Gastgebers zu wenig Zugriff, wodurch die Wetterauer mit einer 17:13-Führung in die Pause gingen. Auch in der zweiten Hälfte sah es zunächst nach einem Auswärtssieg aus. In den ersten zehn Minuten verteidigte der TV erfolgreich den bis zu vier Tore großen Vorsprung.

Ab der 42. Minute startete die TSF durch die Torjäger Daniel Bley und Björn Hofmann eine furiose Aufholjagd. Binnen vier Minuten gelang durch drei Tore von Bley in Folge das 24:24. Auch vom Punkt war der Rückraumspieler nicht zu stoppen – er traf jeden seiner fünf Strafwürfe.

Well stellte seine Abwehr in der zweiten Halbzeit auf eine defensive 6:0 um, »das klappte viel besser«. Zudem gab es mit einem gut aufgelegten Erik Schlesinger im Tor viel Rückhalt. Die letzten zehn Minuten sollten es in sich haben.

Die Petterweiler legten durch Pierre Lange wieder vor (27:25, 54.). Die erste Führung gelang den Gastgebern tatsächlich erst in Minute 58. Sascha Hofmann traf erst zum 29:28, knapp zwei Minuten später dann etwas glücklich zum 30:29. Kurz vor Abpfiff war es dann Dänner, der mit seinem siebten Treffer für die Gäste fünf Sekunden vor Schluss zum 30:30 traf.

Petterweils Trainer Martin Peschke haderte nach dem Spiel mit der Leistung in Halbzeit zwei sowie mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter, sprach aber dennoch von einem verdienten Punktgewinn für die TSF.

TSF Heuchelheim: Winter, Schlesinger; Bley (10/5), Lichert (1), Schmidt, Koch (2), Hoffmann (4), Kaplan, Weber, Sascha Hofmann (3), Rinn, Björn Hofmann (7), Kröck, Czaja (3)

TV Petterweil: Bouali, Schneiker; Trouvain (1), Kusan, Koch (2), Pfeiffer (1), Dänner (7), Alt (2), Koffler (8), Neuhalfen, Lange (4/2), Hitzel (2), Wassberg (3)

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Hoffelner/Krell. – Zuschauer: 120. – Zeitstrafen: 6:12 Min. – Siebenmeter: 5/5:2/2

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung (Online: https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Furiose-Au…)

#businessinthefrontpartyintheback
#einziel

 

Herber Rückschlag

GIESSEN - In der Männerhandball-Landesliga Mitte stehen auch nach dem drittletzten Spieltag und vor der Osterpause noch einige Entscheidungen aus. Etwa die nach dem Meister und Aufsteiger in die Oberliga. Ihre diesbezüglichen Chancen im Spitzentrio wahrte die MSG Linden mit dem 27:24-Auswärtssieg bei der HSG Goldstein/ Schwanheim. Im Kampf um den Klassenerhalt mussten dagegen die TSF Heuchelheim mit der 26:30-Niederlage beim Vorletzten TSG Oberursel einen herben Rückschlag hinnehmen. Genauso wie die HSG Lollar/Ruttershausen, die bei der TSG Eppstein mit 31:34 den Kürzeren zog.

TSG Oberursel - TSF Heuchelheim 30:26 (17:18). (po) Am Samstagabend hätte die Turn und Sportfreunde einen wesentlichen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt machen können, doch beim bis dato Schlusslicht stellten sich die Mittelhessen selbst ein Bein mit der 26:30-Niederlage. "Ich weiß nicht, was in den letzten Minuten mit uns los war. Dabei ist wirklich alles schief gelaufen, was prinzipiell nur schief gehen kann", monierte Heuchelheims Trainer Claus Well. Dabei hatten sich die Gäste nicht nur spielerisch gut vorbereitet, sondern gingen auch in der 15. Spielminute durch Björn Hofmann mit 9:7 in Front. Die Taunus-Städter spielten zwar relativ befreit auf, doch im Grunde hatten die Gäste stets knapp die Nase vorne.

"Eigentlich haben wir bis tief in die zweite Halbzeit hinein ein engagiertes, ordentliches Spiel gezeigt, doch plötzlich haben wir dann komplett den Faden verloren", so Well. Beim 20:21 durch ein Siebenmetertor von Dennis Weber (37.) lagen die TSF zum letzten Mal selbst in Führung, hielten aber bis in die Schlussminuten gut dagegen. Doch auf der Zielgerade bekam die Begegnung bei den Gästen teilweise befremdlichen Züge, denn es wollte absolut nichts mehr gelingen. Die einfachsten Ballwechsel landeten im Aus und es gelang den Heuchelheimern nicht mehr, vielversprechende Chancen zu kreieren. "Das wäre ein ganz wichtiger Sieg für uns gewesen, doch das ist uns nicht gelungen. Es wird bis zum letzten Spieltag spannend bleiben", blickte Well voraus.

Heuchelheim: Winter, Kassebaum; Weidner (2), Bley (9/4), Mackellar, Schmidt (2), Hoffmann (3), Weber (2/1), S. Hofmann (1), Rinn (1), Koch, B. Hofmann (5), Kröck (3), Kaplan

Quelle: Gießener Anzeiger (Online: https://www.giessener-anzeiger.de/…/msg-linden-bleibt-in-ve…)

#businessinthefrontpartyintheback
#einziel

 

Hoffmann, Bley und Co. nähren die Hoffnung

Die TSF Heuchelheim haben in der Handball-Landesliga Mitte der Männer eines von drei »Endspielen« um den Klassenerhalt gewonnen. Gegen die TSG Eppstein siegten die Turn- und Sportfreunde am Sonntagabend mit 31:26 (14:12) und sind als Elfter bei 19:27 Punkten bis auf einen Punkt an eine punktgleiche Vierer-Gruppe TSG Eppstein, HSG Lollar/Ruttershausen, TSV Griedel und TG Friedberg (alle je 20:26) herangekommen. Es knistert geradezu vor Spannung in der Abstiegsentscheidung der Landesliga. Und Heuchelheim spielt am nächsten Samstag um 17.30 Uhr in einem weiteren »Endspiel« bei Schlusslicht TSG Oberursel.

Eppstein startete besser und führte mit 3:1 (5.) durch den achtfachen Torschützen Mats Laun. Innerhalb weniger als fünf Minuten hatte Heuchel-heim das Resultat gedreht und führte durch den überragenden zehnfachen Torschützen Niko Hofmann mit 6:3 (10.). Aber die Gäste ließen nicht locker und glichen beim 8:8 (18.) durch Thomas Becker wieder aus. Lukas Müller brachte Eppstein sogar mit 10:9 (23.) nach vorne. Den 11:12-Rückstand (26.) durch Mats Laun drehten die Hausherren und führten zur Pause durch ein Tor von Daniel Bley per Siebenmeter 27 Sekunden mit 14:12.

Die Begegnung war auch nach der Pause spannend: Niko Hoffmann erhöhte auf 16:13 (33.) für die Gastgeber, ehe Eppstein nach vier Toren in Folge mit 18:17 (40.) durch Lukas Müller wieder führte. Nach einem Doppelschlag von Daniel Bley hieß es 20:18 (42.) für die Heimmannschaft. Laun verkürzte per Siebenmeter auf 24:25 (51.) aus Sicht der TSG Eppstein. Nach einer Auszeit der TSG Eppstein (58.) gelangen nur noch den TSF Heuchelheim Tore. »Da hat man gesehen, das die Mannschaft will und wir auch den besseren direkten Vergleich anstreben«, sagte Claus Well. Das Hinspiel hatte Eppstein mit 27:24 gewonnen. Niko Hoffmann, Dominik Koch und Abbas Kaplan sorgten dann für den 31:26 (14:12)-Sieg.

»Garanten für den Sieg waren unsere sehr gute 6:0-Abwehr mit einem starken Tobias Kassebaum im Tor«, erläuterte Trainer Claus Well. »Nicht im Ansatz verteidigen konnte Eppstein Niko Hoffmann«.

TSF Heuchelheim: Kassebaum, Schlesinger; Bley (10/6), Daniel Schmidt (4), Koch (1), Niko Hoffmann (10), Kruse, Abbas Kaplan (2), Weber, Sascha Hofmann, Rinn (1), Björn Hofmann (2), Kröck (1), Mackellar.

TSG Eppstein: Keller, Schreyer; Barchanski (5), Henrich, Ladwig, Becker (4/1), Kerber, Daniel Schmidt (2), Sipeki, Erdmann, Wagner (2), Laun (8/2), Müller (5).

Im Stenogramm / SR.: Arend/Ganachsinski (Baunatal). - Zuschauer: 100. - Zeitstrafen: 8:8 Minuten. - Siebenmeter: 6/6:5/3.

Quelle: Gießener Allgemeine (Online: https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Hoffmann-B…)

#businessinthefrontpartyintheback
#einziel

 

Engel-Brüder machen Unterschied

Den fünften Sieg in Folge beim 35:27 (16:12)-Erfolg feierte im Derby der Handball-Landesliga Mitte der Männer der TSV Lang-Göns gegen die weiter abstiegsgefährdeten TSF Heuchelheim, die wahrscheinlich noch sechs Punkte aus den vier noch ausstehenden Spielen holen muss. »Mit 23 Punkten steigt man wohl nicht ab«, sagte TSF-Trainer Claus Well, wobei vielleicht auch vier oder fünf Punkte schon reichen könnten.

Im Derby hatten die Gäste aus Heuchelheim den besseren Start, wirkten motivierter und engagierter und lagen bis zum 6:5 (11.) durch Daniel Bley sechs Mal auch in Führung. Die erste Langgönser Führung gelang dem überragenden Philipp Engel beim 7:6 (13.). In der kampfbetonten Anfangsphase holte Henry Rinn beim 9:8 (18.) für Heuchelheim noch einmal die Führung zurück, dann setzte sich Lang-Göns auf 13:9 (25./Philipp Engel) erstmals etwas ab. Abbas Kaplan brachte die TSF wieder auf 11:13 (27.) heran, ehe beim 16:12 für den TSV die Seiten gewechselt wurden.

Nach dem Wechsel gaben die Gäste keineswegs auf. Björn Hofmann verkürzte auf 14:17 (33.), ehe Daniel Bley sogar auf 16:18 (35.) stellte. Aber die Hausherren hielten weiter das Heft in der Hand. Bley verkürzte für die Gäste per Siebenmeter auf 18:21 (38.) und dann auf 19:22 (39.), doch zu einer Wende kam es nicht mehr. Beim 25:19 (43.) durch Robin Jänicke war schon eine Vorentscheidung gefallen. Zehn Minuten vor Ende gelang Daniel Czaja das 23:28 (50.) für Heuchelheim, doch das war schon zu spät, zumal der überragende Philipp Engel mit dem 32:25 (54.) den Sieg für die Hausherren schon herbei geführt hatte.

»Philipp und Patrick Engel sowie Robin Jänicke haben heute den Unterschied gemacht«, sagte TSF-Trainer Well nach dem Spiel. »Wir hätten weniger Fehler machen müssen. Wenn man solche individuell starken Spieler im Team hat, muss alles klappen und du musst sehr gut verteidigen«, erläuterte Well weiter.

Die TSF versuchten es dann noch mit einer Manndeckung, erst gegen Philipp Engel, dann zusätzlich noch gegen Jänicke. »Wir haben zwar Bälle gewonnen, aber zu viele Fehlwürfe gehabt. Wir haben nicht das Niveau von Lang-Göns«, sagte der Heuchelheimer Trainer.

Sein Gegenüber Michael Bazen war dagegen nur mit Teilen der ersten Halbzeit nicht zufrieden: »Wir hatten in den ersten knapp 20 Minuten nicht die richtige Einstellung und waren in der Deckung auch zu passiv. Danach standen wir besser in der Deckung und sind dann auch in die Gegenstöße gekommen«, sagte der Lang-Gönser Coach. »Nach der Pause hat Heuchelheim noch einmal alles mobilisiert und mit einfacher und doppelter Manndeckung gearbeitet, wir haben aber gute Lösungen dagegen gefunden«, fand Razen lobende Worte. Philipp Engel bescheinigte er obendrauf »ein ganz starkes Spiel«.

Hätte der TSV Lang-Göns keinen schlechten Start in die Saison hingelegt und wären dem Verein nicht zwei Punkte wegen fehlender Schiedsrichter aberkannt worden, dann würde die Mannschaft um die Meisterschaft mitspielen.

TSV Lang-Göns: Markus Schmidt, Alflen; Funke (3/3), Christopher Jänicke, Robin Jänicke (7), Weigel (1), Hopp, Schmitz (2), Philipp Engel (8), Ceh (1), Lang (6), Tietböhl (3), Patrick Engel (4), Voss.

TSF Heuchelheim: Kassebaum, Schlesinger; Bley (8/3), Mackellar, Schmidt, Koch (1), Niko Hoffmann (2), Abbas Kaplan (3), Weidner, Weber (1), Rinn (3), Björn Hofmann (5), Kröck (1), Czaja (3).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Mike Nagelschmitt / Adrian Rudolph (Fuldatal-Wolfsanger). – Zeitstrafen: 8:8 Minuten. – Siebenmeter: 3/3 – 4/3. – Zuschauer: 150.

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung (Online: https://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Engel-Brue…)

Nun heißt es, am Wochenende alle Kräfte zu bündeln, um gegen den direkten Konkurrenten aus Eppstein doppelt zu punkten. Helft uns dabei, den Abstieg zu vermeiden und seid dabei!

 


Seite 1 von 16