TSF Heuchelheim

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Jugend

 


 



Sommer-Handballcamp mit Inklusionshandball vom 19. bis 21. Juli 2018

Gemeinsam mit Gerhard Wißner von ps-Handballprojekte veranstalten die Handballer der TSF Heuchelheim und der HSG Lollar/Ruttershausen in der Sporthalle Lollar-Süd ein Sommer-Handballcamp vom 19. bis 21. Juli 2018 in der Sporthalle Lollar-Süd für Mädchen und Jungs von 6 bis 10 Jahren und für Kinder mit Handicaps bis 14 Jahre.

Von Donnerstag bis Samstag starten wir täglich um 10:00 Uhr und beenden das Camp um ca. 15:00 Uhr. Trainiert wird in mehreren Gruppen und das Handballtraining wird komplettiert mit Koordinations- und Torwarttraining, Gymnastik, Turnen sowie Spielen und weiteren Camp-Aktivitäten.

Die Teilnahmegebühr beträgt 74,00 € und zusätzlich gibt es einen Bonus für Geschwister sowie bei Gruppen- und Vereinsanmeldungen. Die Kinder erhalten ein Camp-Trikot, eine Camp-Medaille, Getränke, Obst, Gemüse, Snacks und vieles mehr.

 

Camp-Programm mit Inklusionshandball

Interessierten Kindern mit körperlichen und anderen Handicaps werden ebenfalls Teilnahmemöglichkeiten angeboten. Hier können Mädchen und Jungen bis 14 Jahre an dem „Training mal (etwas) anders“ teilnehmen. Es gibt Kinder, die große Handballfans sind und selbst durch ihre Einschränkungen keinen Handball in einer Mannschaft spielen können.

Hier können die jungen Fans mit Handicap bei einem speziellen Handballtraining aktiv werden und dabei teils auch mit Kindern ohne Handicap gemeinsam trainieren. Für Kinder mit Handicap gibt es Teilnahmemöglichkeiten an einzelnen Trainingseinheiten oder am kompletten Camp-Programm nach Abstimmung mit dem Veranstalter.

Bei Interesse bitte Gerhard Wißner von ps-Handballprojekte kontaktieren. (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

 

Weitere Informationen und das Anmeldungsformular gibt’s auf der Website: www.provent-sports.de

 
 

Konzept- und Perspektivplan

in der Jugendarbeit

Grundsätze der Jugendabteilung

Handballsport entwickelt und fördert Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen im Team aktiv zu werden, sich zu behaupten, Verantwortung für das Team zu übernehmen, zu tragen und zu erleben, wie gemeinsame Leistung zum Erfolg führt.

Sport, und damit auch das Handballspiel, gibt den Kindern und den Jugendlichen ein höheres Selbstwertgefühl. Mit dem gegenseitigem Respekt und der dazugehörigen Disziplin wollen wir dazu beitragen „unsere Welt“ lebenswerter zu machen.

Der Handballsport hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert: Hohes Tempo und mehr Variabilität der Spieler/innen werden in allen Spielklassen umgesetzt!

Die Teamfähigkeit, die Teambildung, die Teamarbeit sind Fähigkeiten, die heute in der Schule und in der Berufsausbildung überaus wichtig sind. Dieser Mannschaftssport befähigt die Kinder und Heranwachsenden durch seine speziellen Regeln und Techniken darüber hinaus zur Entwicklung von Reaktionsschnelligkeit, dynamischer Entscheidungsbildung uns sportlich fairem Verhalten ihrer Umgebung gegenüber.

Unsere Philosophie ist, Kinder in Bewegung zu bringen, mit ihnen eine Gemeinschaft zu schaffen und ihnen Erfolgserlebnisse zukommen zu lassen.

Unsere Leitsätze

  • Der Spaß am Handballsport steht bei uns ganz oben.
  • Wir bieten eine fundierte und entwicklungsorientierte handballerische Ausbildung in einer attraktiven Mannschaftssportart. Dabei orientieren wir uns am Rahmentrainingskonzept des DHB.
  • Unsere Spieler/innen werden gefordert und gefördert. Vielseitiges Training ist unser Ziel.
  • Wir fördern das soziale Verhalten, die Achtung anderer und die Eigendisziplin in der Gemeinschaft. Sportlicher und fairer Umgang soll vorgelebt und vermittelt werden.
  • Wir stärken die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen – wir nehmen ihre Interessen ernst.
  • Wir pflegen ein positives Image und vertreten dieses bewusst nach außen.

Die Umsetzung

Ein langfristiger Trainingsaufbau ist unter Berücksichtigung entwicklungsgemäßer Besonderheiten eine grundlegende Forderung an das Nachwuchstraining.

Die Erarbeitung eines durchgängigen Förderkonzeptes als Leitfaden für die Ausbildung der Jugendspieler muss daher eine vorrangige Aufgabe der Handballabteilung sein.

Das Erarbeiten der handballspezifischen und motorischen Grundlagen der Nachwuchsspieler gelingt nur längerfristig; vor allem unter Berücksichtigung der Entwicklungsphasen.

Sollte die Trainingsarbeit der Jugendmannschaften anhand eines langfristig und durchgängig aufgebauten Trainingsplans systematisiert werden, müssen bestimmte organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen geschaffen werden:

  • Für jede Jugendmannschaft sollte neben einem Trainer/in auch ein Betreuer/in zuständig sein, die ggf. auch aus der Elternschaft gewonnen werden können. Eltern der Jugendlichen müssen mit eingebunden werden. (Betreuer, Fahrdienst, Organisation)
  • Um vor "Nachwuchssorgen" bei Trainern und Betreuern verschont zu bleiben, sollte weiterhin versucht werden, jugendliche für eine Mitarbeit in der Jugendabteilung zu gewinnen.
  • Vor allem aus dem Bereich der aktiven Spieler/innen, die in Mannschaften spielen, können Jugendtrainer gefunden werden.
  • Anreize setzen für eine Trainertätigkeit, gestaffelt nach der Qualifikation.
  • Vereinsinterne Ausbildungen durchführen. Dabei können auch die Trainer ihre selber gestellten Themen in einer Demonstration zeigen.
  • Auswahltrainer (Bezirk - Verband) dazu einladen.
  • Geht der Trainer mit der Mannschaft nach oben in die nächste höhere Jugendklasse oder  kommt ein neuer?
  • Welche Spielklasse ist die richtige? Entsprechende Qualifikation wählen!
  • Keine überzogenen Zielsetzungen vorgeben, immer das Ziel des Lernalters hervorheben.
  • Erfolge - gemeint sind hier nicht etwa Meisterschaften, sondern im zwischenmenschlichen und im sozialen Bereich nach außen auch entsprechend zu vertreten.

Abschließend:

Die Grundvoraussetzung für eine gute und erfolgreiche Jugendarbeit ist, dass möglichst gut ausgebildete Trainer/innen im Jugendbereich eingesetzt werden. In den Jugendjahren wird der Grundstein für die Qualität der erwachsenen Handballspieler/innen gelegt.

Deshalb sollte der Leitsatz stehen:

"Die besten Trainer gehören in den Jugendbereich"

 

Rolf Römer