TSF Heuchelheim

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Heuchelheimer Gala im Verfolgerduell

Neue Hoffnung für die TSF Heuchelheim im Titelrennen der Handball-Bezirksoberliga. Während die TSF (20:6 Punkte) am letzten Vorrundenspieltag im Verfolgerduell gegen die zuletzt so starke HSG Dilltal mit 39:29 gewannen und damit den zweiten Platz verteidigten, büßte Spitzenreiter TG Friedberg mit dem 28:28 beim in den letzten Begegnungen bärenstark aufspielenden TSV Kirchhain den ersten Punkt ein. Den Friedbergern werden außerdem wegen der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls zwei Punkte abgezogen, sodass der Vorsprung des Tabellenführers gegenüber den TSF wieder etwas geschrumpft ist.

TSF Heuchelheim – HSG Dilltal 39:29 (20:15): Gespielt wurde auf beiden Seiten mit offenem Visier, allerdings mit klaren Vorteilen für die TSF. »Wir haben in der Abwehr zu defensiv gespielt«, analysierte Dilltals Trainer Küster. Dadurch erzielten die Heuchelheimer ihre Treffer auch aus der Distanz. Dagegen kam Dilltal trotz der 29 erzielten Treffer mit der offensiven-5:1 der TSF nicht zurecht. »Sie haben keine Lösungen gefunden«, befand TSF-Coach Claus Well, der trotz der insgesamt 68 Tore feststellte: »Wir haben das Spiel in der Deckung gewonnen.«

Es war eine unterhaltsame, nie langweilige Partie, in der die Heuchelheimer nach dem 5:5 (10.) einen Zwischenspurt zum 10:5 (15.) hinlegten. 20:15 hieß es bei Seitenwechsel. Im zweiten Durchgang wollten die Gäste mit einer offensiveren Deckungsvariante die Heuchelheimer Angriffe effektiver bekämpfen, doch das gelang nicht bzw. nur unzureichend. Auch als der wieder überzeugende TSF-Schlussmann Sascha Winter nach einem Zusammenprall mit Paul Heer ausgewechselt werden musste, lief es nicht besser für die Gäste, denn Erik Schlesinger im TSF-Tor lief nun zu großer Form auf. Auch die Dilltaler nahmen einen Torwartwechsel vor, aber auch mit dieser Maßnahme hatte Küster keinen Erfolg. Die TSF waren bei ihren Aktionen einfach zielstrebiger, der HSG unterliefen mehr Fehler, und so bezog die HSG Dilltal eine in dieser Höhe unerwartet deutliche Niederlage. Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung des HSG-Spielers Sascha Friedrichs, der knapp fünf Minuten vor dem Ende ohne Berührung durch einen Gegenspieler plötzlich zu Boden ging; nach einer ersten Diagnose hat er sich einen Riss der Achillessehne zugezogen.

Tore Heuchelheim: Bley (8/3), Los Santos (8), Björn Hofmann, Kaplan (je 4), Schmidt, Koch (je 3), Lichert, Sascha Hofmann, Kröck (je 2), Niko Hoffmann, Kruse, Rinn (je 1). – Dilltal: Müller (6), Friedrichs, Christoph Ulm (je 4), Pöchmann (3/1), Heer (3), Kohlmei (2/1), Schmitz, Schnier, Weiß (je 2), Voss (1).

Quelle: Gießener Allgemeine vom 22.01.2018 (Online: http://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Heuchelheim…)

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TSF verlieren Top-Spiel

In der Handball-Bezirksoberliga haben die TSF Heuchelheim das Spitzenspiel bei der TG Friedberg mit 24:28 verloren. Der Rückstand auf die Wetterauer beträgt nun sechs Zähler.

Im Spitzenspiel der Handball-Bezirksoberliga hat der Tabellenzweite TSF Heuchelheim bei Tabellenführer TG Friedberg mit 28:24 (16:10) den Kürzeren gezogen. Der Rückstand auf die Kreisstädter beträgt nun bereits sechs Punkte. Die an das Spiel geknüpften Erwartungen wurden weitgehend erfüllt. Die Kulisse stimmte, wozu auch die Gäste ihren Beitrag leisteten. Sie waren mit einem Bus angereist und hatten zahlreiche Fans mit dabei. Offiziell waren rund 300 Fans vor Ort, gefühlt waren es aber deutlich mehr.

Trotz der klaren Friedberger Pausenführung wurde es nie langweilig, sondern es blieb bis zum Abpfiff eine emotional geführte Partie. Die 1:0-Führung der TSF (Los Santos/1.) beantwortete Friedberg durch Elvin Petrosanec (2), André Avemann und Benedikt Ploner mit vier Toren in Folge. Bis zur zehnten Minute wurde aus einem 4:1- ein 7:2-Vorsprung. Mit einem Zwischenhoch gelang es der TSF zweimal, in Tuchfühlung zu kommen (8:6 und 9:7). Die Well-Sieben konnte aber nicht verhindern, dass sich Friedberg über die Station von 13:7 (Zinnel/24.) bereits zur Pause einen komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung heraus werfen konnte. »Wir sind wieder einmal an uns selbst gescheitert«, machte TSF-Trainer Claus Well klar und monierte, dass seine Mannschaft im Verlauf des Spiels 31 technische Fehler und Fehlwürfe fabrizierte. Nach dem Wechsel versuchte er mit einer Abwehrumstellung von einem 6:0- auf ein 5:1-System dem Spiel noch eine Wende zu geben. Heuchelheim gelang es zwar, den Rückstand geringfügig zu verkürzen (18:14/40. und 21:18/46.). Eine Wende konnten die Gäste aber nicht einleiten. Während die Friedberger Haupttorschützen, André Avemann und Elvin Petrosanec, mit zusammen 13 Toren im Soll waren, gelang dies den Heuchlheimer Torjägern Daniel Bley und Marlon Los Santos mit nur vier Toren nicht.

»Wir haben alles gegeben und in der zweiten Halbzeit mit einigen taktischen Änderungen versucht, das Ruder herumzureißen. Man muss es realistisch sehen: Wir waren heute nicht so abgezockt wie unser Gegner«, bilanzierte Well nach der Niederlage im Spitzenspiel. »Es war wichtig, den TSF nicht eine hohe Führung zu gestatten. Dann wäre es für uns ein ungleich schwereres Spiel geworden. Es war eine hart umkämpfte Partie, die wir genauso angegangen sind, wie jede andere auch«, sagte Friedbergs Coach Sven Daxer hinterher.

TG Friedberg: Balasz, Biaesch; Durchdewald, Zinnel (3), Jonscher, Schmidt (2), Mahr, Reeb, Petrosanec (7/1), Vellenzer (1), Ploner (3), Avemann (6/3), Pozgai (6).

TSF Heuchelheim: Winter, Schlesinger; Billek, Bley (2/1), Schmidt, Kaplan, Björn Hofmann (7/2), Kruse (2), Weber (4), Sascha Hofmann (4), Rinn (2/1), Koch, Los Santos (2), Kröck (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Kühn/Mohr (Kirchhain). – Siebenmeter: 7/4:8/4. – Strafzeiten: 4:8 Minuten. – Zuschauer: 300.

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung vom 18.12.17 (Online: http://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-TSF-verlier…)

++++ Das Team wünscht ein frohes Weihnachtsfest sowie einen sicheren Rutsch ins neue Jahr 2018. Noch einmal ein großes Dankeschön an die Unterstützung in diesem ereignisreichen TSF-Handballjahr, auch aufgrund dieser wurde kein Heimspiel in 2017 abgegeben. Wir freuen uns, euch nächstes Jahr zum Auftakt gegen die HSG Dilltal wieder begrüßen zu dürfen! ++++

Die Mannschaft

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Zweite Niederlage für die TSF

Die Generalprobe ging gründlich daneben. Eine Woche vor dem Schlagerspiel in der Handball-Bezirksoberliga bei der TG Friedberg bezogen die TSF Heuchelheim ihre zweite Saisonniederlage. Beim TSV Kirchhain, der sich derzeit in blendender Verfassung befindet, unterlagen die Heuchelheimer mit 32:38 und liegen nun vier Punkte hinter der TG. Die Friedberger ließen sich ihrerseits in fremder Halle nicht überraschen und gewannen beim TV Wetzlar mit 27:19. Weiter auf Platz drei zu finden ist die HSG Dilltal, die bei der stark ersatzgeschwächten SG Kleenheim II knapp mit 27:26 gewann. Ohne Sieger endete die Partie zwischen der HSG Hungen/Lich (4.) und der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, die nach dem 27:27 auf Rang sieben abgerutscht ist. Platz sechs ziert die HSG Lumdatal, die beim TuS Vollnkirchen deutlich mit 31:22 gewann. Zurzeit nicht gerade vom Glück begünstigt ist die HSG Pohlheim II, die gegen die HSG Wettertal eine 25:26-Heimniederlage bezog und weiter auf dem letzten Platz zu finden ist.

TSV Kirchhain – TSF Heuchelheim 38:32 (20:14): »Wir haben in der Abwehr überhaupt keinen Zugriff bekommen«, klagte TSF-Trainer Claus Well nach der Partie, in der die Heuchelheimer die Scharfschützen der Gastgeber, Rico Funck und Jonas Seifart, überhaupt in den Griff bekamen. Mit elf bzw. zehn Treffern hatten die beiden Kirchhainer maßgeblichen Anteil am Sieg ihrer Mannschaft. »Uns sind außerdem zu viele technische Fehler unterlaufen«, ergänzte der Gästesoach, der zwar mehrfach die Abwehrformation änderte – 4:2, 5:1 und auch 6:0 –, aber es hat alles nichts geholfen. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Heuchelheim ging durch Marlon Los Santos nach einer Minute in Front, doch sollte das die einzige TSF-Führung bleiben. Durch vier Seifart-Treffer hintereinander hieß es nach vier Minuten 4:1 für den TSV, der seinen Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf sechs Tore ausbaute und auch im zweiten Durchgang die Heuchelheimer immer auf Distanz hielt. Ein Aufbäumen der TSF fand im Resultat keinen Niederschlag. – Tore, Kirchhain: Funck (11/3), Seifart (10), Frische (5), Blattner (4), Zickert (3), Grothe (2), Pfeil, Debellemaniere, Janik (je 1). – Heuchelheim: Bley (8/6), Los Santos (6), Weber (4), Koch, Björn Hofmann (je 3), Kruse, Kröck, Kaplan (je 2), Niko Hoffmann, Rinn (je 1).

Quelle: Gießener Allgemeine vom 11.12.17 (Quelle: http://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Zweite-Nied…)

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TSF bleiben in eigener Halle im Jahr 2017 ungeschlagen

Mit dem 31:22-Sieg Sieg über die Kleenheimer »Zweite« hat die TG Friedberg unter der Woche vorgelegt, nun zogen die TSF Heuchelheim nach: Mit dem 34:21, ihrem neunten Saisonerfolg, über den TV Wetzlar wahrten die TSF den Anschluss an den Tabellenführer der Handball-Bezirksoberliga. Friedberg liegt mit 20:0 Punkten auf Platz eins, die Heuchelheimer sind mit 18:2 Zählern Zweiter. Im Verfolgerduell gewann die HSG Hungen/Lich mit 35:33 bei der HSG Dilltal; damit haben beide Mannschaften 12:8 Punkte auf dem Konto. Durch den 24:23-Erfolg über die HSG Mörlen ist Aufsteiger HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III auf den fünften Platz vorgerückt und profitierte dabei auch vom 31:27-Erfolg des derzeit stark aufspielenden TSV Kirchhain bei der HSG Lumdatal. Auf den letzten Platz abgerutscht ist die HSG Pohlheim II, die Gastgeber MSG Florstadt/Gettenau mit 29:34 unterlag und die HSG Wettertal (27:21 über TuS Vollnkirchen) an sich vorbeiziehen lassen musste.

TSF Heuchelheim – TV Wetzlar 34:21 (16:11): Lange Zeit sah es nicht nach einem so deutlichen Erfolg für den Tabellenzweiten aus. Die Wetzlarer hielten in der ersten Viertelstunde dagegen, wandelten einen 0:3-Rückstand (3.) in eine eigene 6:5-Führung um. Bis zur 24. Minute konnte der TVW die Partie offen gestalten, stellte nach der jeweiligen Heuchelheimer Führung immer wieder den Anschluss her, geriet nach dem 11:10 für die TSF aber immer deutlicher ins Hintertreffen. Nach Treffern von Daniel Bley (2), Björn Hofmann, Niko Hoffmann und Dominik Koch zogen die Gastgeber bis zur Pause auf 16:11 davon und erhöhten in den ersten sechs Minuten nach Wiederbeginn durch Daniel Bley (3) und Niko Hoffmann auf 20:11. Damit war die Partie weitgehend entschieden. »Unser Torhüter Sascha Winter war ein großer Rückhalt«, berichtete TSF-Trainer Claus Well, der außerdem noch den elffachen Torschützen Daniel Bley hervorhob: »Er hat souverän Regie geführt.« – Tore, Heuchelheim: Bley (11/2), Niko Hoffmann (5), Kruse, Koch, Los Santos (je 3), Rinn (2/1), Weber, Björn Hofmann, Kaplan (je 2), Winter (1). – Wetzlar: Breser (7/3), Michael Schetzkens, Johannes Schetzkens (je 5), Baumann (3), Breining (1).

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung vom 28.11.17 (Online: http://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Hungen-Lich…)

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TSF ziehen spät weg

Keine Blöße gaben sich am neunten Spieltag in der Handball-Bezirksoberliga die beiden führenden Mannschaften. Spitzenreiter TG Friedberg bezwang die HSG Hungen/Lich in deren Halle mit 35:34, hatte aber gegen die »heroischen kämpfenden« Gastgeber einigen Widerstand zu brechen, ehe der knappe Erfolg feststand. Zwei Punkte hinter den Friedbergern liegen die TSF Heuchelheim auf dem zweiten Platz. Die Heuchelheimer setzten sich bei der SG Kleenheim II mit 28:24 durch, doch auch hier stand die Partie lange Zeit auf des Messers Schneide, ehe sich der Favorit entscheidend absetzte. Zwei wichtige Punkte fuhr die HSG Lumdatal ein, die Schlusslicht HSG Wettertal etwas glücklich mit 26:25 besiegte und bei 10:8 Punkten Rang sechs bekleidet.

HSG Kleenheim II – TSF Heuchelheim 24:28 (13:15): Ein Pflichtsieg für den Tabellenzweiten, mehr nicht. Zufrieden waren hinterher beide Trainer nicht. Micha Wiener, der Coach der SGK, bemängelte zu Recht das Ergebnis (»Ein Punkt für uns wäre verdient gewesen«), seine Kollege aufseiten der TSF, Claus Well, kritisierte die »vielen Fehlwürfe« seiner Mannschaft. Die Partie begann für die Gastgeber recht vielversprechend. Doch nach dem 7:7 (14.) gingen die Heuchelheimer in Führung und bauten den Vorsprung weiter aus. »In dieser Phase haben wir sechs, sieben ›Freie‹ vergeben«, berichtete Wiener. Die Folge: Die TSF zogen bis vier Minuten vor dem Seitenwechsel auf 15:11 davon, mussten die Gastgeber wieder auf zwei Treffer herankommen lassen. Nach Wiederbeginn erhöhte Henry Rinn per Strafwurf auf 16:13 für die TSF, die sich danach aber mit 16:17 im Hintertreffen sahen. In den letzten zehn Minuten aber dominierten die Heuchelheimer und zogen nach dem 21:21 auf 25:22 (55.) davon. Damit war die Entscheidung gefallen. – Tore, Kleenheim II: Philipp Schäfer (9/2), Faatz (6), Rehorn (4), Dilges (2), Hanika, Tonhäuser, Herbel (je 1). – Heuchelheim: Bley (7/2), Björn Hofmann (4), Kaplan, Schmidt, Weber, Los Santos (je 3), Koch (2), Rinn (1/1), Niko Hoffmann, Kruse (je 1).

Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung vom 20.11.2017 (Online: http://www.giessener-allgemeine.de/…/Lokalsport-Hungen-Lich…)

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