TSF Heuchelheim

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Home | Ju-Jutsu | Allgemeines
Allgemein

Allgemeine Informationen

Ju-Jutsu ist,

-         Selbstverteidigung und Selbstbehauptung

-         leicht erlernbar für Jung und Alt, für Frauen und Männer

-         Herausforderung für Körper und Geist

-         erlernbar für Ungeübte und Ungelenkige

-         effektive Selbstverteidigung, auch gegen Waffen

-         ein Selbstverteidigungsprinzip, was sich ständig weiterentwickelt und den
Herausforderungen im Alltag anpasst

-         ein Arbeiten mit dem Gegner und nicht gegen ihn (ausnutzen seiner Kraft)

-         EINFACH SPASS UND FREUDE AN DER BEWEGUNG

Ju-Jutsu ist die moderne Selbstverteidigung für die Praxis des täglichen Lebens, optimal, leicht erlernbar und vielseitig anwendbar. Doch angefangen hat es nach der Jahrhundertwende (19. auf 20. Jahrhundert) in Europa mit dem Jiu-Jitsu, der Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Die in ihm enthaltenen Elemente wurden im Judo, aber auch im Karate, Aikido usw. fortentwickelt und spezialisiert. Für eine umfassende Selbstverteidigung ist jede dieser Disziplinen jedoch nur ein Teil des Ganzen geblieben. Die Vollkommenheit liegt in der Zusammenfassung zu einem System.

Aber auch die Angriffe sind raffinierter, vielfältiger, vor allem aber gefährlicher geworden. Hier galt es, diesen ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, das leicht erlernbar und einprägsam ist und den optimalen Gebrauch der Selbstverteidigungstechniken garantiert.

Im Ju-Jutsu sind die Erkenntnisse der vorgenannten Budo-Disziplinen, aber auch neue unter dem Grundsatz "aus der Praxis für die Praxis" zu einer modernen und sehr wirkungsvollen Selbstverteidigung zusammengeschlossen. Und weil Ju-Jutsu so effektiv ist, wurde es bei der Polizei aller Bundesländer und dem Bundesgrenzschutz als dienstliches Pflichtfach eingeführt.

Elemente und Prinzipien

Das Ju-Jutsu beinhaltet mehr, als der Name allein zu erkennen gibt. "Ju" bedeutet nachgeben oder ausweichen, "Jutsu" Kunst oder Kunstgriff. Ju-Jutsu ist also die Kunst, durch Nachgeben bzw. Ausweichen mit der Kraft des Angreifers zu siegen. Falls erforderlich, kann ein Angriff jedoch auch in direkter Form mit Atemi-Techniken abgewehrt werden. Dieses "ökonomische Prinzip", nämlich "ein gesetztes Ziel mit geringstem Aufwand erreichen", gilt als der übergeordnete Begriff, unter dem sich die Bewegungsprinzipien der Budo-Disziplinen subsumieren.

Die Techniken wurden aus den bekannten Budo-Disziplinen Judo, Karate und Aikido ausgewählt. Alle können in harter oder weicher Form nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit angewandt werden. Sollen die Techniken nach ihrer Herkunft auch in der Selbstverteidigung zur Gänze wirksam werden, müssen ihre Prinzipien beachtet werden. "Wirksamkeit" heißt nicht Kraft oder Gewalt, sondern gute Technik nach den Budo-Prinzipien, die es auch dem Schwachen möglich macht, sich erfolgreich gegen einen oder mehrere stärkere Angreifer verteidigen zu können.

Quelle: www.hjjv.de

Für Eltern

Verschiedene Studien von Universitäten und Sportverbänden zeigen auf, dass viele Kinder sich zu wenig bewegen (http://www.kinderschutzbund-nrw.de/denkanst/Bewegungsmangel.htm). Die Folgen sind sehr vielseitig. Neben Übergewicht, mangelnder körperlicher Fitness, sind Haltungsschäden und langfristige Probleme mit der Herz-Kreislauf-System die Auswirkungen. Hinzu kommt die Beobachtung von Kinderärzten, dass viele Kinder Probleme mit ihrem Vestibulärsystem, also dem Gleichgewichtssinn, haben.

Alldem kann man mit Sport im Allgemeinen, aber mit Ju-Jutsu im speziellen, entgegenwirken. Durch vielseitige Bewegungserfahrung entdecken die Kinder den Spaß an der Bewegung, entdecken körperliche Grenzen und überwinden sie und entwickeln ein gesundes Selbstbewusstsein. Wenn Kinder lernen richtig zu fallen (Falltechniken nach Würfen), können sie diese Bewegung im Alltag einsetzen, um Verletzungen, z.B. auf dem Schulhof, zu verhindern.

Neben den gesundheitlichen Aspekten spielt die soziale Komponenten im Ju-Jutsu noch eine sehr große Rolle. Grundsätzlich ist das Training ein „Miteinander“ und nicht ein „Gegeneinander“. Das voneinander und miteinander üben und trainieren steht im Vordergrund. Klare Regeln und Strukturen fördern das soziale Verhalten aller am Training teilnehmender.

 

Quelle: Kinderschutzbund.de