TSF Heuchelheim

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News

Hessenmeisterschaften C-Schüler 12-2017

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Tom Aeberhard holt Titel bei den Hessischen Meisterschaften

 

Am vergangenen Sonntag fanden im nordhessischen Niestetal die Landesmeisterschaften des Tischtennis-Nachwuchses statt.

In der Altersklasse der C-Schüler (Jahrgang 2007 und jünger) war mit Tom Aeberhard auch ein Spieler der TSF Heuchelheim am Start.

Im Einzel schaffte Tom mit einer sehr konzentrierten Leistung den Gruppensieg und zog ohne Satzverlust in die Endrunde ein. Nach einem

Freilos und einem weiteren 3:0 Sieg musste er im Viertelfinale gegen den Topfavoriten Tim Ecker an den Tisch. Hier zeigte Tom sein bestes Spiel und

konnte mit 2:0 Sätzen vorlegen. Leider reichte diese Führung nicht zum Sieg, da Ecker - der später auch den Titel gewann - besser ins Spiel fand und sich die nächsten

drei Sätze holte. Im Doppel konnte sich Tom mit seinem Partner Simon Hans (SG Marbach) allerdings bis ins Finale spielen, wo er wieder auf Tim Ecker (mit seinem Partner Linus Merten) traf. Hier revanchierte er sich mit einem 3:1 Sieg für die Einzelniederlage und holte den Landestitel.

 

Vereinsmeisterschaften 2017

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Über erneut steigende Teilnehmerzahlen konnte sich der TT-Vorstand bei den Vereinsmeisterschaften am gestrigen 1.September 2017 freuen, denn mit insgesamt 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Nachwuchs und Aktiven wurde eine neue Marke erreicht. Spannende Spiele, sportliche Momente und gesellige Nachbetrachtungen zeichneten diesen Wettkampftag aus, der um 18 Uhr mit dem Nachwuchs begann und nach Mitternacht mit der Entscheidung im Endspiel der Aktiven zu Ende ging. Erfreulich war bei den Aktiven die hohe Zahl an weiblichen Spielerinnen, die in diesem Jahr noch keine eigene Konkurrenz gebildet haben sowie das gute Auftreten unserer beiden Nachwuchshoffnungen Tom Aeberhard und Mark Weiss, die sich in der Aktivenkonkurrenz hervorragend schlugen. Zum Schluss setzten sich die Spieler der 1. und 2. Herrenmannschaft durch, die das Semifinale und das Finale unter sich bestritten. Zum Schluss konnte sich TSF-Rückkehrer Fabian Lenke im Endspiel gegen Michel Weiss durchsetzen und damit Vereinsmeister 2017 werden. Zudem siegte er an der Seite von Axel Mandler auch in der Doppelkonkurrenz- wir gratulieren sehr herzlich!

 

Die noch zu später Stunde anwesenden Teilnehmer der Vereinsmeisterschaften 2017 mit dem neuen Vereinsmeister Fabian Lenke

Auch die Nachwuchskonkurrenzen zeigten eine durchweg positive Bilanz. Insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermittelten in vier Konkurrenzen den Vereinsmeister. Den Pokal erstmals nach Hause nehmen konnten später Maximilian Dywan, Lea Grothe, Rewan Bayran und Frieda Dietz. Auch hier gratulieren wir sehr herzlich unseren Vereinsmeistern 2017!

Die Spielerinnen und Spieler der Nachwuchskonkurrenz

 

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Schüler/innen B

Schüler A

Schülerinnen A

Jugend

1. Frieda Dietz

1. Rewan Bayran

1. Lea Grothe

1. Maxi Dywan

2. Sebastian Frings

2. Erick

2. Carolin Weeg

2. Tom Niekisch

3. Max Krieger

3. Tom Jonson

3. Paula Müller

3. Mario Küster

4. Aleyna Kocar

 

4. Lina Kistner

4. Jonathan Beppler

5. Maike Müller

 

 

 

 

 

Aktive- Einzel

Aktive- Doppel

1. Fabian Lenke

1. Fabian Lenke / Axel Mandler

2. Michel Weiss

2. Sven Schneider / Peter Heimscheid

3. Andre Malsch

3. Michel Weiss / Peter Welsch

3. Jannik Schaaf

3. Dirk Dietzel / Knut Monden

 

HTTV Top 12 Schüler C

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Tom Aeberhard Nummer 6 in Hessen

 

Am Wochenende fand in Flieden die Hessische TOP28 / TOP12 Rangliste der C-Schüler statt.Zunächst wurde in 4 Siebenergruppen im Jeder-gegen-Jeden-Modus gespielt. Hier erreichte Tom nach Startschwierigkeiten mit 5:1 Siegen den zweiten Platz, der die Qualifikation für die tags daraufausgespielten TOP12 Rangliste darstellte.

Nach einem 3:2 Sieg über den amtierenden Hessenmeister Tim Ecker sowie u.a. zwei knappen 2:3 Niederlagen gegenden späteren Turniersieger Linus Merten sowie Vize-Hessenmeister Simon Hans beendete Tom das Turnier auf einem guten 6. Platz, der für die direkte Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften berechtigt. Herzlichen Glückwunsch.

 

Heinz-Lindner Preis

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Heinz-Lindner-Preis für TSF Heuchelheim und TSV Klein-Linden

Von Albert Mehl
Einen ersten Preis bei der Verleihung des Heinz-Lindner-Preises holen die TSF Heuchelheim. Bei der Siegerehrung von Llnks
Sportkreis Vorsitzender Heinz Zielinski, Wolfgang Schleer, Christine Lenke (beide TSF Heuchelheim), Minister Peter Beuth,
Landessportbund -Präsident Rolf Müller, Staatssekretär Wolfgang Dippel, Christina Lindenstruth, Jonathn Kollmar,
Elias Monden (alle TSF Heuchelheim)

FRANKFURT - Die 38. Verleihung des Heinz-Lindner-Preises war eine besondere in der langen Geschichte der Auszeichnung des Landessportbundes Hessen (LSBH). Davon kündete schon allein die Gebärden-Dolmetscherin vorne rechts auf der Bühne. Die Verleihung stand erstmals unter dem Motto "Sport und Inklusion". Erfreulich aus mittelhessischer Sicht: Mit der Tischtennis-Abteilung der TSF Heuchelheim und den ID-Fußballern des TSV Klein-Linden waren auch zwei heimische Vertreter unter den neun geehrten Vereinen auf der Bühne.

Durch das besondere Thema waren auch erstmals zwei hessische Ministerien in der Landessportschule in der Otto-Fleck-Schneise als Preisgeber in Frankfurt vertreten. Neben dem Ministerium des Innern und für Sport, vertreten durch den Minister Peter Beuth, auch das Ministerium für Soziales und Integration, für das Staatssekretär Wolfgang Dippel an der Preisverleihung teilnahm. Da die Politiker einen Zuschuss von 5000 Euro mitgebracht hatten, konnten erstmals 15 000 Euro an die jeweils drei Preisträger in den nach Vereinsgröße gestaffelten Kategorien verliehen werden.

Darüberhinaus wies Minister Beuth darauf hin, dass die Politik erkannt habe, "dass der Sport Motor der Inklusion sein kann", wozu in seinem Ministerium ein besonderes Referat eingerichtet worden sei. Die "Sensibilisierung für die Thematik" sei auch beim Landessportbund gegeben, betonte dessen Präsident Rolf Müller, weshalb der LSBH den Vereinen viel Hilfestellung leisten können. Dabei freute er sich ganz besonders über die gute Resonanz von 37 Bewerbungen - "ein unglaublich guter Erfolg".

Jury-Vorsitzender und LSBH-Vizepräsident Ralf-Rainer Klatt gab zu bedenken, dass Inklusion eine neue Aufgabe für die Vereine darstelle, auch wenn viele von ihnen schon integrativ gearbeitet hätten. Allerdings müsse man sehen, dass Inklusion ein Thema der Sportentwicklung sei. "Da darf man sich Zeit lassen, um es dauerhaft in den Vereinen zu etablieren."

Gemessen an diesen Worten sind die TSF Heuchelheim ihrer Zeit voraus, die in der Kategorie Vereine ab 1500 Mitgliedern den ersten Preis erhielten und sich damit über 2500 Euro freuen können. Denn wie Christine Lenke von der Tischtennis-Abteilung der Turn- und Sportfreunde berichtete, "hat sich sehr, sehr viel getan in nicht einmal zwei Jahren". Es sei ein regelrechter Boom festzustellen, in der Abteilung spielten schon 14 ("bald 15") Behindertensportler, erzählte sie. TSF-Vorsitzender Wolfgang Schleer ergänzte, dass diese Initiative "uns weit nach vorne gebracht" habe und auch die Mitglieder aus den anderen Abteilungen mitziehen würden.

Ähnlich sieht es beim TSV Klein-Linden aus, der in der Kategorie Vereine mit 500 bis 1500 Mitgliedern den dritten Preis erhielt und mit 1000 Euro bedacht wurde. Auch hier hat sich innerhalb kurzer Zeit eine Fußball-Mannschaft für Menschen mit intellektuellen Defiziten etabliert. Doch damit nicht genug, wie Ruben Ebenig, einer der Trainer und Verantwortlichen beim TSV, erläuterte. Auch wenn die Mannschaft in der Hessenliga des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (HBRS) eifrig mitspielt, soll das noch nicht genug sein. "Das ist nicht ganz so inklusiv", gab Ebenig zu. Deshalb plane man für die nahe Zukunft, ein neues Ligasystem zu schaffen, in dem richtig inklusiv gespielt würde. Interessenten gebe es schon genug. "Und die Spieler freuen sich riesig", berichtete der Klein-Lindener. Weshalb die 38. Verleihung des Heinz-Lindner-Preises noch länger nachhallen dürfte.

Quelle: Giessener Anzeiger vom 22.05.2017

 

Elias Monden in Rumänien

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Ereignisreiche Tage liegen hinter Elias Monden. Unser junger Tischtennisspieler der TSF Heuchelheim, der bald seinen 18. Geburtstag feiert und aufgrund einer Hemiparese auch im Behindertensport startet, nahm an einem Weltranglistenturnier im Behindertensport in Cluj/ Rumänien teil. Unterstützt wurde dies durch die Til Schweiger- Foundation, die ihm die Turnierteilnahme ermöglichte.

So konnte Elias zusammen mit seinem TSF-Trainer Fabian Lenke, der zugleich Co-Trainer der Nationalmannschaft im Behindertensport ist, nach Rumänien reisen. Der Flug führte über Bukarest nach Cluj, der zweitgrößten Stadt Rumäniens, die ehemals den Namen Klausenburg in Siebenbürgen trug. Hier fanden gleich zwei Weltranglistenturniere im Behindertensport nacheinander statt, an denen Elias teilnahm. So stand zunächst das Weltranglistenturnier U23 an, das vom 20.-23. März 2017 in der großen Sportarena von Cluj stattfand, die bereits Austragungsort für den Fed-Cup war. Eine beeindruckende Kulisse für den jungen Nachwuchssportler! Hier trafen nun junge Behindertensportler aus der ganzen Welt aufeinander, aus China, Japan, Großbritannien, Brasilien, Italien etc. und eben auch aus Deutschland, aus Heuchelheim.

Bei diesem U23 Turnier konnte Elias Monden groß auftrumpfen, denn er erreichte sogar einen Podestplatz und konnte die Bronzemedaille in Empfang nehmen. Ein toller Erfolg! Im darauffolgenden Teamwettbewerb scheiterte er mit seinem Teampartner nur haarscharf an einer ähnlich guten Platzierung. Sie verloren im 5. Satz denkbar knapp mit 13:15 in der Verlängerung und kamen damit nicht ins Viertelfinale.

Im Anschluss daran fand ab dem 24.März 2017 das Weltranglistenturnier im Behindertensport ohne Altersbeschränkung in Cluj statt. Hier trat Elias Monden unter anderem gegen den Bronzemedaillengewinner der Paralympics von Rio de Janeiro, Mohamed Amine Kalem aus Italien, an. Elias konnte gut mithalten, einige verdiente Punkte erzielen, doch verlor klar. Im Teamwettbewerb wäre fast ein Medaillenrang erreicht worden. Elias Monden drehte nach einem 0:2 Rückstand sein Spiel und konnte den Sieg einfahren. Trotzdem verfehlte er mit seinem Luxemburger Teampartner, Chris Peters, das Podest.

Alles in allem waren es sehr erfolgreiche, sehr ereignisreiche Tage für Elias Monden in Rumänien. Aufgrund seiner guten sportlichen Leistungen hat er zudem sogar die nationalen C-Kaderkriterien erfüllt. Ob er eine Nominierung erhalten wird, entscheidet der Bundestrainier.

Bronzemedaillengewinner Elias Monden mit

Trainer Fabian Lenke in Cluj/Rumänien

Elias Monden (rotes Trikot- hinten links) im Doppel

 


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